Prozess: Rechtsreferendarin besteht auf religiösem Symbol

Kopftuch-Streit wird in Kassel entschieden

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Darf eine Rechtsreferendarin ein Kopftuch während des Dienstes tragen oder nicht – über diese Frage wird der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel entscheiden müssen.

Kassel. Darf eine Rechtsreferendarin ein Kopftuch während des Dienstes tragen oder nicht – diese Frage wird der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel entscheiden müssen.

Denn das hessische Justizministerium hat Beschwerde gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt eingelegt, das einer angehenden Juristin erlaubt hatte, in ihrem Vorbereitungsdienst aus religiösen Gründen Haare und Hals mit einem Tuch zu bedecken. Justizministerin Eva-Kühne-Hörmann (CDU) bestätigte gestern im Gespräch mit unserer Zeitung diesen Schritt. „Es geht um eine grundsätzliche Frage, nämlich die weltanschauliche Neutralität staatlicher Institutionen“, sagte sie zur Begründung.

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