Waldeck-Frankenberg:

Kraftwerksprojekt auf der Kippe

- Waldeck-Frankenberg. Kohle in Brunsbüttel verbrannt? Eine umstrittene Beteiligung an einem geplanten Kohlekraftwerk könnte der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) teuer zu stehen kommen.

Das Kraftwerk in Brunsbüttel, an dem sich der heimische Energieversorger beteiligen will, wird nun vielleicht doch nicht gebaut. Der Grund: Der viele billige Strom, der durch die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke erzeugt wird, macht die Anlage nicht mehr wettbewerbsfähig. EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller erklärte am Mittwoch auf WLZ-FZ-Nachfrage: „In der Gesellschafterversammlung der Südweststrom am Freitag wurde diskutiert, welche Auswirkungen die Laufzeitverlängerungen deutscher Kernkraftwerke auf das Projekt Kohlekraftwerk Brunsbüttel haben könnten. Es wurde beschlossen, den Bau noch nicht zu beginnen, sondern erst die Auswirkungen der politischen Rahmenbedingungen auf das Projekt näher zu analysieren.“

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 9. Dezember.

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