Waldeck-Frankenberg

Kreiselternbeirat sammelt 4154 Unterschriften für Schulsozialarbeit

- Waldeck-Frankenberg (nv). Schulsozialarbeit hat sich bewährt. Um sie zu erhalten und auszubauen, beteiligten sich 40 der 66 Schulen in Waldeck-Frankenberg an einer Unterschriftenaktion des Kreiselternbeirats.

Um Mobbing, Gewalt, Sucht, Rassismus und anderen Verhaltensauffälligkeiten zu begegnen, stehen Schulsozialarbeiter den Mädchen und Jungen in Waldeck-Frankenberg seit 2008 zur Seite. Nachdem sich Land, Kreis und Kommunen auf eine Drittelfinanzierung der sozialpädagogischen Betreuung geeinigt hatten, wurden 13 halbe Stellen eingerichtet. Da sich das Land zum Schuljahresende aus der Finanzierung zurückziehen will und der Kreis die Verträge der Sozialarbeiter daher zum Juli 2010 kündigte, starteten die Mitglieder des Kreiselternbeirats Anfang Dezember eine Unterschriftenaktion zu Erhalt und Ausbau der Schulsozialarbeit.

Das Ergebnis, eine Kiste voll gepackt mit Unterschriftenlisten, präsentierten Beiratsvorsitzende Inga Zekl und ihre Stellvertreterin Petra Pohlmann am Montagabend. 4154 Unterschriften sind bislang bei Inga Zekl eingegangen. 40 der 66 Schulen im Landkreis haben sich nach Angaben der Korbacherin beteiligt. „Das ist mehr als die Hälfte, und das war unser Ziel.“ Spitzenreiter ist mit 402 Unterschriften die Gesamtschule Battenberg. „Sie gehört zu den Schulen mit einer halben Sozialarbeiterstelle“, berichtet Inga Zekl. Allerdings hätten sich nicht alle betroffenen Schulen an der Aktion beteiligt, räumt sie ein – und auch die Post einiger großer Schulen ohne Schulsozialarbeiter vermisst sie in ihrer Kiste. „Ich hätte mir gewünscht, dass zumindest der Elternbeirat jeder Schule sich meldet und damit beweist, dass wir Eltern im Flächenkreis Waldeck-Frankenberg zusammenhalten“, hebt Inga Zekl hervor.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 13.Januar 2010.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare