Einrichtungen sollen unter einem Dach vereint werden

Kreisklinik und Vitos planen neue Gesellschaft

Sie sind sich einig: Die Verantwortlichen von Kreiskrankenhaus, Landkreis und Vitos haben in Frankenberg die Pläne für eine neue gemeinsame Gesellschaft vorgestellt, (von links) Reinhard Belling (Geschäftsführer Vitos), Landrat Dr. Reinhard Kubat, Uwe Brückmann (Landesdirektor Landeswohlfahrtsverband), Werner Bergener (Prokurist Kreiskrankenhaus), Karl-Friedrich Frese (Fraktionsvorsitzender CDU im Kreistag), Matthias Müller (Prokurist Vitos Haina), Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling (Fraktionsvorsitzender SPD) und Ehrhart Ritter (Büroleiter Kreishaus).  Foto: Paulus

Frankenberg/Haina. Das Kreiskrankenhaus Frankenberg und die Vitos Haina gGmbH wollen zum 1. Januar 2017 eine gemeinsame Gesellschaft gründen, die für beide Häuser zuständig sein wird. Da der Landkreis derzeit Alleingesellschafter des Kreiskrankenhauses ist, muss der Kreistag entscheiden. Dies soll am 22. September geschehen.

Bei einem Pressetermin wurden am Freitag die „ergebnisoffenen Gespräche einer möglichen gesellschaftsrechtlichen Verflechtung“ erstmals öffentlich vorgestellt. Bereits seit 2014 arbeiten Vitos und das Kreiskrankenhaus auf Grundlage eines Geschäftsbesorgungsvertrages zusammen. Vitos-Haina-Geschäftsführer Ralf Schulz ist seitdem auch Geschäftsführer des Krankenhauses. Die Verwaltungen beider Häuser kooperieren im Personalmanage- ment, im Finanz- und Rechnungswesen. Landrat Dr. Reinhard Kubat nannte Vitos „einen verlässlichen, vertrauensvollen und starken Partner“.

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