Waldeck-Frankenberg

Kurzarbeit bei der Beschäftigungsgesellschaft

- Knapp die Hälfte seiner rund 30 festangestellten Mitarbeiter wird die Beschäftigungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg (BWF) bis Jahresende in Kurzarbeit schicken. Außerdem habe die BWF befristete Verträge auslaufen lassen, erklärte Geschäftsführer Klaus Hartmann am Mittwoch im Akteneinsichtsausschuss.

Mit diesen Maßnahmen will Hartmann die Beschäftigungsgesellschaft aus der finanziellen Schieflage holen: Im vergangenen Jahr habe das Defizit der BWF 329.000 Euro betragen, berichtet Erster Kreisbeigeorndeter Peter Niederstraßer. Noch 2005 hatte die Gesellschaft 153.000 Euro erwirtschaftet, 2006 waren es 103.000 Euro und 2007 nur noch 12.000 Euro.

Der frühere Geschäftsführer hatte offenbar noch Ende 2008 ein leichtes Plus in der Jahresrechnung prophezeit. Stattdessen lief die Gesellschaft in ein Minus. Der Kreis trennte sich daraufhin im Frühjahr 2009 vom BWF-Chef und setzte Klaus Hartmann ein.

Der dann einberufene Akteneinsichtsausschuss des Kreistags soll unter anderem klären, ob der Aufsichtsrat angesichts der roten Zahlen früher hätte gegensteuern müssen. Ein Abschlussbericht wird in der Sitzung am Montag, 31. August, erwartet. (lb)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare