Onlinezugangsgesetz

Land fördert digitale Prozesse: Lichtenfels, Vöhl, Edertal und Waldeck erhalten 100 000 Euro

Die Bürgermeister Karsten Kalhöfer (von links) , Jürgen Vollbracht, Henning Scheele und Klaus Gier.
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Förderung bewilligt: Darüber freuen sich (von links) die Bürgermeister Karsten Kalhöfer, Jürgen Vollbracht, Henning Scheele und Klaus Gier.

Gemeinsam digitaler werden, dieses Ziel streben die Kommunen Lichtenfels, Vöhl, Edertal und Waldeck seit dem vergangenen Jahr an.

Vöhl – Im Zuge einer interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) beschlossen die vier Bürgermeister, mit Zustimmung der Parlamente, das Onlinezugangsgesetz gemeinschaftlich umzusetzen. Die Verträge wurden im vergangenen Dezember unterzeichnet, die Kooperation startete daraufhin am 1. Januar dieses Jahres.

Für die IKZ war den vier Kommunen eine Unterstützung in Höhe von insgesamt 100 000 Euro durch das Land Hessen in Aussicht gestellt worden. Diese Förderung wurde nun bewilligt. Die Unterlagen präsentierten die Bürgermeister am vergangenen Dienstag in der Vöhler Henkelhalle.

„Die Chemie stimmt“, sagte der Vöhler Rathauschef Karsten Kalhöfer in Bezug auf die Zusammenarbeit. Der Edertaler Bürgermeister Klaus Gier ergänzte: „Das ist eine gewaltige Aufgabe, die wir alleine nicht hätten stemmen können, deshalb ist der gemeinsame Weg der richtige.“

Das bekräftigte auch Jürgen Vollbracht, Bürgermeister der Stadt Waldeck: „Wenn sich die Prozesse eingespielt haben, werden die Verwaltungen sicherlich profitieren.“ Im Rahmen dieses Projekts könne zudem jeder von jedem lernen, so Gier: „Arbeitserleichternde Abläufe werden sich untereinander etablieren.“ Kalhöfer betonte zusammenfassend: „Die Gemeinden werden somit bürgerfreundlicher.“

Die 100 000 Euro an Fördergeld seien für das Vorhaben zudem ein gutes Startkapital, machte Henning Scheele, Lichtenfelser Rathauschef, abschließend deutlich.

Damit wird vor allem die aufwendige Digitalisierungsarbeit finanziert, die mit einem spezialisierten Ansprechpartner in jeder Kommune und einem Hauptverantwortlichen in den vergangenen Monaten angegangen wurde.

Diese leitende Rolle nimmt Christopher Hansen ein. Der Verwaltungsfachangestellte, der zuvor im Bürgerbüro der Stadt Lichtenfels arbeitete, absolvierte bereits einige Fortbildungen, die dem 22-Jährigen dabei helfen sollen, für saubere Schnittstellen zwischen den Kommunen zu sorgen und die digitalen Prozesse an die technischen Infrastrukturen anzupassen – „viel IT-Arbeit“, erklärte Hansen seine neue umfangreiche Tätigkeit im vergangenen Dezember. (sk)

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