Basdorf

Landjugend feiert Erntedankfest

- Vöhl-Basdorf. Für die Früchte des Feldes gedankt: Die Landjugend des Altkreises Frankenberg hat am Samstag das Kreiserntedankfest in der Vöhler Henkelhalle ausgerichtet.

Eine ganz schön verwickelte Angelegenheit, so ein Bändertanz: Beim ersten Versuch verhedderten sich die Basdorfer kurz vor der Zielgeraden. Als es im zweiten Anlauf dann wie am Schnürchen klappte, wollte der Applaus gar nicht mehr enden. Der Bändertanz war der krönende Abschluss des Kreiserntedankfestes der Landjugend im Altkreis Frankenberg. Rund 180 Gäste begrüßten Sarah Mitze und Philipp Rinck, die beiden Vorsitzenden der Basdorfer Landjugend, als Gastgeber am Samstagabend in der Vöhler Henkelhalle. Weil das Dorfgemeinschaftshaus in Basdorf derzeit umgebaut wird, hatten die Jugendlichen für die Feier kurzerhand im Nachbarort ein Dach über dem Kopf gefunden. Im Mittelpunkt der Bühne stand die prächtige Erntekrone, die Gerda Röhle in alter Tradition aus frisch geernteten Ähren gewickelt hatte. Das Programm bestritten mit Tänzen die Landjugenden aus Geismar, Laisa, Frankenberg, Haubern und Rosenthal. Alle Gruppen hatten außerdem ein gemeinsames Potpourri aus bekannten Volkstänzen einstudiert. Pfarrer Werner Hohmeister eröffnete den Abend mit einer Andacht und dem Aufruf, das tägliche Brot wertzuschätzen. Kreisbeigeordneter Otto Wilke dankte für das Engagement der Dorfjugend: „Hiervon leben unsere Dörfer, lebt unsere Gemeinschaft.“ Das Erntedankfest helfe, „unseren Platz in der Ordnung des Lebens und der Natur zu bestimmen“, sagte Vöhls Bürgermeister Harald Plünnecke. Eine Lanze für regionale Produkte brach Kreislandwirt Fritz Schäfer (Vöhl), der an die Verbraucher appellierte, dabei „nicht unbedingt auf den Pfennig zu achten“. Heinrich Heidel (Vöhl), Vizepräsident des Hessischen Bauernverbandes, veranschaulichte die gewachsene Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft: „Vor 50 Jahren ernährte ein Landwirt acht bis zehn Menschen, heute sind es 150.“ (lb) Mehr in der WLZ-FZ vom 27. September 2010

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