Zahl der Ankünfte und Übernachtungen gestiegen – Touristik Service Waldeck-Ederbergland zieht Bilanz

Landkreis lockt noch mehr Gäste

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Der Edersee gehört zu den Urlaubsregionen Nummer Eins in Nordhessen.

Waldeck-Frankenberg. Einen absoluten Rekord bei den Gästeankünften vermeldet die Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH. Außerdem nahm 2015 die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr zu.  Dies geht aus der jetzt vorgelegten Jahresstatistik hervor, in der Betriebe mit zehn und mehr Betten erfasst werden.

Gegenüber dem Vorjahr gab es 2015 bei den Ankünften wiederum eine Steigerung auf 798 756 Besucher (plus 2,5 Prozent). „Mehr Gäste konnten noch nie im Landkreis Waldeck-Frankenberg begrüßt werden“, erklärte Geschäftsführer Klaus Dieter Brandstetter. Auch bei den Übernachtungen weist die Statistik leichte Zuwächse (plus ein Prozent) aus: 3,218 Millionen Übernachtungen meldeten die Betriebe. Dabei hat die durchschnittliche Aufenthaltsdauer wiederum leicht abgenommen, von 4,1 Tage (2014) auf vier Tage (2015). Die Zahl der ausländischen Gäste ist um 1,4 Prozent auf 76 874 zurückgegangen. Auch die Zahl der Übernachtungen dieser Gästegruppe sank um 4,3 Prozent auf 258 642 Besucher. Der Anteil ausländischer Gäste an den Gesamtankünften lag bei 9,6 Prozent und macht acht Prozent der Übernachtungen aus. Bei den ausländischen Gästen dominieren die Niederländer und Belgier. Während bei diesen beiden Nationen Rückgänge zu verzeichnen sind, kamen mehr Gäste aus den USA, Frankreich, den Arabischen Golfstaaten (fast nur in Bad Wildungen) an. Insgesamt weisen acht Kommunen – im Vergleich zum Vorjahr – Steigerungen bei den Ankünften und Übernachtungen auf: Bad Wildungen, Battenberg, Diemelsee, Frankenberg, Korbach, Lichtenfels, Vöhl und Waldeck. In Willingen gab es mehr Ankünfte, aber etwas weniger Übernachtungen (minus 0,1 Prozent). Bad Arolsen, Edertal, Frankenau und Twistetal verzeichneten Rückgänge in beiden Kategorien. Dies ist laut Brandstetter zum Teil darauf zurückzuführen, dass entweder Angebote weggefallen sind wie in Frankenau, oder zumindest zeitweise durch Umbauarbeiten nicht mehr zur Verfügung standen wie in Bad Arolsen. (r/tk)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Freitag, 26. Februar.

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