Landesexperten stellen Leitfaden für Umgang mit den Tieren vor

Im Landkreis wenig Raum für Wolfsrudel

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In Hessen nur selten zu sehen: Seitdem die Wölfe allmählich aus Osteuropa nach Deutschland zurückkehren, wird auch in Waldeck-Frankenberg über Territorien für die Tiere gesprochen.

Waldeck-Frankenberg. Bis jetzt sind in Hessen Wölfe nur als Einzelgänger beobachtet worden, zuletzt wurde einer im Mai bei Marburg als Verkehrsopfer am Straßenrand gefunden. „Gibt es bald wieder Wölfe im Burgwald?“ stand als Frage über einem Expertentreffen, zu dem das Forstamt Burgwald Vertreter des Naturschutzes, der Kommunen – darunter Landrat Dr. Reinhard Kubat –, der Landwirtschaft und Waldbesitzer nach Rosenthal zu den vierten „Burgwaldgesprächen“ eingeladen hatte.

„Wenn der Wolf in den Burgwald kommt, dann kommt er alleine“, war die These des für den Artenschutz zuständigen Ministerialrats Klaus-Ulrich Battefeld vom Hessischen Umweltministerium. Er hat seit Jahren alle Wolfsbeobachtungen in Hessen verfolgt und an der Entwicklung eines „Wolfsmanagements“ mitgearbeitet. Er war sich mit der hessischen Wolfsbeauftragten vom Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Diplom-Biologin Susanne Jokisch, darin einig, dass der Burgwald mit seiner Fläche allenfalls Raum bieten würde als „Wolfsterritorium“ für ein einziges Rudel. Wölfe leben in solchen Familienverbänden.

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