Waldeck-Frankenberg

Landkreis will Risiken abgeben

- Waldeck-Frankenberg (jk). Bei der Beschäftigungsgesellschaft (BWF) des Landkreises sind künftig Kreishandwerkerschaft und Lebenshilfe mit an Bord. Sie übernehmen die Mehrheit der Geschäftsanteile.

Über 500 000 Euro Verluste waren 2008 und 2009 bei der Beschäftigungsgesellschaft aufgelaufen. Ursachen sind verschärfter Wettbewerb um staatliche Förderprogramme und vor allem auch Fehler der früheren Geschäftsführung. Inzwischen ist die Beschäftigungsgesellschaft wieder in besserem Fahrwasser, trotzdem schlägt der Kreis vor, die BWF mehrheitlich zu privatisieren. Erster Kreisbeigeordneter Peter Niederstraßer listete dazu im Kreistag etliche Gründe auf. Vor allem: Der Wettbewerb um staatliche Töpfe und Beschäftigungsprogramme wird noch schwieriger, und die ehemalige belgische Kaserne in Korbach ist als Standort der BWF nicht mehr dauerhaft geeignet. So ging der Kreis auf Suche nach Partnern – und wurde fündig: Kreishandwerkerschaft und Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg sollen neue Teilhaber werden. Denn deren Aufgaben überschneiden und ergänzen sich in der beruflichen Förderung. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Mittwoch, 28. April 2010.

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