Literatur-Festival: Veranstalter sprechen von 4000 Zuschauern

Literarischer Frühling: So viele Besucher wie noch nie

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Autogramme vom „Sams“-Erfinder: Schriftsteller Paul Maar stand bei den jungen Besuchern hoch im Kurs. Unser Bild zeigt ihn nach seiner Lesung auf Schloss Waldeck.  

Waldeck-Frankenberg. Etwa 4000 Zuschauer kamen zu den Lesungen im Literarischen Frühling, 1000 mehr als in den vergangenen Jahren.

 Waldeck-Frankenberg – „So viele Menschen wie nie zuvor strömten zum Literarischen Frühling, darüber freuen wir uns sehr.“ Diese Bilanz zog Hauptorganisatorin Christiane Kohl am Montag nach dem zehntägigen Literatur-Festival „in der Heimat der Brüder Grimm“.

„Es war ein Festival der Superlative: mehr Besucher denn je, mehr Veranstaltungen denn je – und alles von höchster Qualität: spannend, gehaltvoll und unterhaltsam. Mir haben viele Menschen gesagt, dass sie sehr beeindruckt waren, sowohl von einzelnen Autorinnen und Autoren, als auch von der Veranstaltungsreihe im Ganzen. Ich glaube, wir dürfen das diesjährige Festival in aller Bescheidenheit als großen Erfolg betrachten“, sagte Christiane Kohl auf Anfrage unserer Zeitung.

Dementsprechend zufrieden waren die Veranstalter: neben Kohl vom Landhaus Bärenmühle in Ellershausen sind das Gerhard Pohl (Hotel Die Sonne Frankenberg) und Andreas Engelhoven (Hotel Schloss Waldeck).

Zu den Gründen für den Erfolg sagte die Organisatorin: „Ich denke, der Literarische Frühling ist eine Marke geworden, die Menschen aus nah und fern anzieht. Sehr viele Besucher kamen dieses Jahr aus umliegenden Landkreisen und Städten, vor allem aus Kassel und Marburg, aber auch aus Fritzlar, Eschwege und Bad Hersfeld und sogar aus Frankfurt, Berlin und Hamburg.“

Der Themenschwerpunkt Schwarz-Rot-Gold sei ein Volltreffer gewesen. Kohl: „Es gab viele höchst unterschiedliche, aber zugleich spannende, unterhaltsame und auch ernste Veranstaltungen zu der Thematik. Das wurde sehr gut angenommen.“

An Veranstaltungen des Literarischen Frühlings haben auch mehr als 600 Schüler teilgenommen, rund 100 mehr als 2018, bilanzierte Christiane Kohl. Hinzugekommen seien zum Beispiel Schüler der Alten Landesschule in Korbach, die mit Friedrich Christian Delius über sein Buch „Die Zukunft der Schönheit“ diskutierten, das auch Passagen über Korbach enthält.

Alle Schulveranstaltungen waren kostenlos. Zusammen mit den Schülern besuchten über 4500 Menschen das Festival.

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