Drei Waldecker Experten betrachten Cranach-Bilder

Luther und sein Marketing

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Martin Luther

Zum Reformationstag rücken zwei Jahre vor dem großen Lutherjahr die Bilder von Lucas Cranach in den Fokus. Eine Ausstellung dazu läuft bis Ende November in Schloss Wilhelmshöhe. Günter Engemann, Dr. Jürgen Römer und Elena Piecha haben drei der Bilder in Augenschein genommen.

Sie waren Freunde, enge Vertraute und gemeinsam brachten sie den Stein ins Rollen: Martin Luther und Lucas Cranach der Ältere. 498 Jahre nach dem Thesenanschlag in Wittenberg feiern evangelische Christen heute die Reformation.

„Ohne Cranach wäre Luther so weit nicht gekommen“, sagt Bernd Küster, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel. Und weil die Evangelische Kirche in Deutschland zwei Jahre vor dem großen Lutherjahr die Kunst der Reformationszeit in den Fokus stellt, rückt auch Lucas Cranach ins Scheinwerferlicht.

Bis zum 29. November zeigt die Cranach-Ausstellung „Bild und Botschaft“ in Schloss Wilhelmshöhe noch Bilder des Künstlers. Die Waldeckische Landeszeitung hat sich drei Bilder der Ausstellung ausgesucht und Experten um einen Blick gebeten.

Was sieht ein Theologe wie Pfarrer Günter Engemann (Korbach) auf den Gemälden? Welche Botschaft erkennt Historiker Dr. Jürgen Römer (Dalwigksthal) in den Darstellungen? Und: Was sehen Kinder auf den Bildern Cranachs? Elena Piecha ist elf, lebt in Twistetal und hat sich für die Aktion begeistern lassen. Nicht richtig oder falsch waren gefragt, sondern ihr persönlicher Eindruck.

Jeder der drei Betrachter hat jedes der drei Bilder in den Blick genommen – und entschlüsselt so gleichzeitig die Botschaft der Reformation.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Samstag, 31. Oktober.

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