Gute Wetterbedingungen sorgen für überdurchschnittliche Erträge

Maisernte im Landkreis mit deutlichem Plus

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Maisernte auf einem Feld in Vöhl: Häcksler und Trecker mit Ladewagen sind im Einsatz

Waldeck-Frankenberg. Das wechselhafte Wetter in diesem Jahr sorgt für eine gute Maisernte. „Der Ertrag liegt in diesem Jahr bei über 50 Tonnen je Hektar. Das sind 15 bis 20 Prozent mehr als in ,Normaljahren’, sagt Matthias Eckel, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Frankenberg.

Waldeck-Frankenberg. Das wechselhafte Wetter in diesem Jahr sorgt für eine gute Maisernte. „Der Ertrag liegt in diesem Jahr bei über 50 Tonnen je Hektar. Das sind 15 bis 20 Prozent mehr als in ,Normaljahren’, sagt Matthias Eckel, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Frankenberg.

Auch im Nordkreis wird ein „überdurchschnittlicher Ertrag“ erwartet mit bis zu 20 Prozent mehr als in den Vorjahren, sagt Stephanie Wetekam, Geschäftsführerin des Waldecker Kreisbauernverbands. „Mais kann mit Frühsommer-Trockenheit sehr gut umgehen und der Regen im Sommer kam passend zur Füllungsphase der Maiskolben“, sagt Eckel. „Insofern war es ein ideales Maisjahr mit sehr hohen Erträgen.“

Aktuell wird die Ernte allerdings an vielen Orten im Landkreis erschwert durch nasse und nicht tragfähige Böden, so Wetekam. „Einige Flächen konnten bislang gar nicht beerntet werden.“ Und auch wenn die Erträge insgesamt hoch sind, sagt Matthias Eckel, habe man in diesem Jahr sehr hohe Schäden durch Schwarzwild.

Etwa 65 Prozent der Ernte werden im Waldecker Raum als Futtermittel genutzt, schätzt Stephanie Wetekam. Im Südkreis sei diese Zahl noch deutlich höher. Der restliche Anteil geht an die 22 Biogasanlagen im Landkreis.

Der Maisanteil an den Ackerflächen im Landkreis liegt seit Jahren konstant zwischen 14 und 15 Prozent. Insgesamt gibt es 40 000 Hektar Ackerflächen in Waldeck-Frankenberg. Hinzu kommen 30 000 Hektar Wiesen. Mais wird damit auf etwa 6000 Hektar angebaut.

Genutzt werden dafür unterschiedliche Sorten. Bei keiner anderen Kulturpflanze sei die Vielfalt so groß, sagt Eckel. Je nach Verwendung, Bodenart und Klima wird eine Sorte ausgesucht, oft werden auch mehrere kombiniert, um „für jeden Standort das Optimum zu erzielen“.

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