"Malender Förster" stellt im Kreishaus aus

kunst

- Korbach (nv). „Gerhard Hartmann stellt die Welt dar, wie sie sein müsste. In Gedanken hält man sich gern in seinen Bildern auf und wandert in ihnen herum“, würdigt Laudatorin Anette Pries (Korbach) das Lebenswerk des „malenden Försters“, das seit Dienstagabend im Foyer des Kreishauses in Korbach zu sehen ist.

Unter dem Titel „Arbeiten aus 40 Jahren“ zeigt der Korbacher, der lange Zeit als Revierförster in Rattlar wirkte, bis zum 24. Juli zu den Öffnungszeiten der Verwaltung einen Querschnitt seines Schaffens. „Der Künstler setzt seine Eindrücke der Natur in Farbe, Form und Atmosphäre um“, betont Kreisbeigeordneter Hubert Thorwirth in Vertretung von Landrat Helmut Eichenlaub. Hartmann habe viele Stile und Techniken ausprobiert, verweist Thorwirth auf Ölgemälde, Aquarelle, Pastelle, Kohlezeichnungen sowie Stoffmalerei und filigran bemaltes Porzellan. Hartmanns Schaffen habe jedoch stets zwei Quellen: seine Liebe zu Schöpfung und Heimat. „Meine Frau hat sich oft gewünscht, dass ich moderner male, aber ein typischer Beamter möchte alles exakt haben“, lächelt der 77-Jährige, der dem Naturalismus daher bis heute treu ist. Nach Ausstellungen zum Beispiel in Brilon, Medebach, Kassel und Freiburg soll die im Kreishaus seine letzte sein. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 25. Juni 2009.

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