Verstöße kosten 50 Euro

Maskenpflicht: Kontrollen in Bussen und Bahnen auch in Waldeck-Frankenberg verstärkt

Aktionstag zur Maskenpflicht: Landrat Dr. Reinhard Kubat (links), Staatssekretär Jens Deutschendorf (2. von rechts) und NVV-Geschäftsführer Steffen Müller (rechts) überreichen Masken an Passanten am Korbacher Hauptbahnhof.
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Aktionstag zur Maskenpflicht: Landrat Dr. Reinhard Kubat (links), Staatssekretär Jens Deutschendorf (2. von rechts) und NVV-Geschäftsführer Steffen Müller (rechts) überreichen Masken an Passanten am Korbacher Hauptbahnhof.

Auch in Korbach sind am Montag bei einem bundesweiten Aktionstag Fahrgäste in Bussen, Bahnen und auf dem Bahnhof auf die Maskenpflicht hingewiesen worden.

Waldeck-Frankenberg – „Die Zahl der Infektionen ist immer noch auf einem hohen Niveau. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns verantwortungsbewusst und besonnen an die Regeln halten. Jeder Einzelne kann einen wichtigen Beitrag leisten“, sagte Jens Deutschendorf, Staatssekretär im hessischen Verkehrsministerium.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Steffen Müller vom Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV), Kurhessenbahn-Chef Joachim Kuhn und Landrat Dr. Reinhard Kubat verteilte er am Montagvormittag Masken an Passanten am Korbacher Hauptbahnhof.

Auch Landrat Dr. Reinhard Kubat betonte: „Es gibt überhaupt keinen Grund zur Entwarnung. Die Inzidenz ist auch in Waldeck-Frankenberg nach wie vor hoch.“ Umso wichtiger sei es, sich an die Regeln zu halten. Polizei, Ordnungsamt, aber auch Zugbegleiter und NVV-Kontrolleure sollen deshalb in den nächsten Wochen genau hinschauen, ob die Maskenpflicht eingehalten wird.

In einem ersten Schritt hat der NVV außerdem 20 Mitarbeiter eines externen Sicherheitsdienstleisters engagiert. Kontrolliert werden soll vor allem im öffentlichen Personennahverkehr. Aber auch auf Plätzen und Straßen sind Kontrolleure unterwegs.

Wer die Maskenpflicht missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. In Hessen kostet das 50 Euro. Der NVV hat zudem seine Mitarbeiter mit einer Sanktionsmöglichkeit ausgestattet und für den rechtlichen Rahmen gesorgt, sagte Geschäftsführer Steffen Müller. Bereits im Oktober hat der NVV seine Beförderungsbedingungen entsprechend erweitert: Sie sehen neben dem Verweis aus dem Fahrzeug auch eine Vertragsstrafe in Höhe von 50 Euro für den Fahrgast vor, wenn er keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt.

Ausnahmen gelten für Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit attestierten Erkrankungen. Bis zum Ende der Weihnachtsferien sprechen die NVV-Mitarbeiter nur Ermahnungen aus, anschließend werden bei Verstößen 50 Euro fällig. (Lutz Benseler)

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