Waldeck-Frankenberg

„Mehr miteinander reden“

- Waldeck-Frankenberg (resa). Sie kennt den Schulalltag in- und auswendig und will die Rahmenbedingungen mitgestalten: Ulrike Tönges aus Edertal ist die neue Vorsitzende des Kreiselternbeirats.

Vier Kinder, einen Hof und viele Ideale: Ulrike Tönges strotzt nur so vor Energie. Und die braucht die 36-Jährige auch, denn Anfang des Jahres hat sie Inga Zekl an der Spitze des Kreiselternbeirats abgelöst. „Ich sehe diese Aufgabe nicht als Kampf“, betont sie im WLZ-FZ-Gespräch. Weder Lehrer noch das Schulamt wolle sie angreifen. „Ich wünsche mir, dass wir mehr miteinander reden“, sagt die neue Vertreterin der Schuleltern im Kreis. Offenheit erhoffe sie sich, erklärt Ulrike Tönges, Menschen mit offenen Ohren und dem Wunsch, Kindern die bestmögliche Bildung zu erstreiten. Denn darum geht es der Edertaler Landwirtin vor allem. „Ich möchte, dass Eltern und Lehrer gemeinsam ihren Erziehungsauftrag wahrnehmen“, sagt sie und wirbt um Respekt vor den Lehrern. Dabei möchte Ulrike Tönges gemeinsam mit ihren Beiratskollegen Eltern unter die Arme greifen. „Ich hatte ein Aha-Erlebnis in der Klasse meines Sohnes“, erinnert sie sich, „damals bin ich als Mutter an meine Grenzen gestoßen und habe mich völlig hilflos gefühlt.“ In diesen Situationen sei es wichtig für Eltern, zu wissen, dass es mit dem Kreiselternbeirat einen Ansprechpartner gibt. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Samstag, 17. April 2010.

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