Kommunen an der B 252 setzen weiter auf stationäre Anlagen

Weniger Temposünder, doch die Blitzer bleiben

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Die meisten Kommunen entlang der B 252 verdienen an stationären Blitzern

Waldeck-Frankenberg. 22 stationäre Blitzer stehen an den Bundesstraßen B 252 und B 3 zwischen Diemelstadt-Rhoden und Marburg, die meisten davon im südlichen Abschnitt der knapp 100 Kilometer langen Strecke. Gab es kurz nach dem Aufstellen vor zirka fünf Jahren enorm viele geblitzte Fahrzeuge, gehen längst an allen Anlagen die Fallzahlen zurück. Dennoch wollen die Kommunen die Geräte nicht abbauen, wie sie auf Anfrage erklärten.

Nur die Stadt Wetter hat jetzt zwei Geschwindigkeits-Messanlagen in Todenhausen abmontiert – auf Druck der Bewohner. Denn viele Autofahrer kannten die Standorte genau, fuhren vor und hinter den Radar-Stelen zügig und bremsten nur kurz davor ab. Das sorgte für mehr statt weniger Lärm.

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