Waldeck-Frankenberg

Meßmer und Franke holen Direktmandate

- Trotz erdrutschartigen Verlusten liegen die SPD-Direktkandidaten für den Landkreis Waldeck-Frankenberg vorne: Ullrich Meßmer hat das Direktmandat im Wahlkreis 168 Waldeck gewonnen und Edgar Franke siegte im Wahlkreis 171 (Schwalm-Eder).

Der Gudensberger Bürgermeister Dr. Edgar Franke holte mit 40,3 Prozent der Stimmen das Direktmandat. Sein Konkurrent von der CDU Bernd Siebert kam auf 33,6 Prozent. „Feiern würde ich, wenn die SPD die Wahl gewonnen hätte“, sagte Franke am Sonntag Abend gegenüber der WLZ-FZ. Doch das „katastrophale Ergebnis“ der Sozialdemokraten gebe ihm zu denken. Fest steht für den noch amtierenden Bürgermeister: „Unsere Inhalte sind in Ordnung.“ Die SPD habe allerdings ein großes Glaubwürdigkeitsproblem.

Ullrich Meßmer holte im Wahlkreis 168 37,8 Prozent der Erststimmen. Sein Mitbewerber Thomas Viesehon (CDU) lag mit 35,3 Prozent nur knapp hinter dem 55-jährigen Gewerkschafter. „Ich freue mich, dass der Wahlkreis von mir vertreten wird“, so der Sozialdemokrat. An den Zahlen der SPD im Bund gebe es aber nichts zu deuteln: „Da kann man nichts schönreden. Wir müssen das Ergebnis sehr ernst nehmen, gemeinsam analysieren und Konsequenzen für unsere Politik daraus ziehen“, sagte Meßmer. (lb)

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