Bis zu 140 Arbeitsplätze

Für 22 Millionen Euro: Viessmann eröffnet neues Werk in Russland

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Einweihung des neuen Werks von Viessmann in Lipetsk (Russland): (von links) Ivan Koschelev (Generaldirektor der Sonderwirtschaftszone), Oleg Korolov (Gouverneur des Lipetsker Gebietes), Annette Viessmann, Prof. Dr. Martin Viessmann (Präsident des Verwaltungsrates), Rüdiger von Fritsch (Botschafter der Bundesrepublik in Russland), Dr. Alexander Begliov (Vertreter des Präsidenten in Zentralrussland) und Joachim Janssen (CEO Viessmann Group).

Allendorf/Eder. Eine neue Fertigungsstätte für Industriekessel hat das Allendorfer Heiz- und Kühltechnikunternehmen Viessmann am Mittwoch in der russischen Stadt Lipetsk, 460 Kilometer südlich von Moskau, eingeweiht. Viessmann investiert rund 22 Millionen Euro in Lipetsk und schafft dort bis zu 140 Arbeitsplätze.

An der Eröffnungsfeier nahmen Prof. Dr. Martin Viessmann, Präsident des Verwaltungsrates des Unternehmens, und eine Reihe hochkarätiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil. „Der Bau dieses Werkes ist ein Meilenstein des Viessmann-Engagements auf dem russischen Heizungsmarkt“, sagte Prof. Viessmann. „Es symbolisiert die große Bedeutung, die wir dem Land nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Standort für die Produktion beimessen.“ Viessmann ist seit nahezu 20 Jahren auf dem russischen Markt aktiv und vertreibt seine Produkte über sechs Niederlassungen.

Hauptabnehmer der Industriekessel sind Kommunen und staatliche Einrichtungen sowie die Betreiber von Nah- und Fernwärmenetzen. Außerdem gehören industrielle Kunden dazu, etwa aus der Öl- und Gasindustrie sowie Chemie- und Pharmaproduzenten sowie Nahrungsmittelhersteller. Bei den geplanten Produkten handelt es sich um bereits bestehende und für den russischen Markt zugelassene Konstruktionen des Warmwasserkessels Vitomax mit einer Leistung bis 7 Megawatt.

Durch eine eigene Produktion wolle Viessmann neue Kunden gewinnen und den Absatz auf diesem Markt steigern, heißt es in einer Pressemitteilung. Man habe den russischen Markt sorgfältig analysiert und mehrere potenzielle Standorte untersucht, ehe im Sommer 2015 die Entscheidung für die Sonderwirtschaftszone Lipetsk gefallen sei. Der Standort verfüge über eine günstige geografische Lage, Nähe zu den Kunden und Stahllieferanten sowie qualifiziertes Personal.

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