Herzhausen

„Mit einer Stimme sprechen“

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- Vöhl-Herzhausen (resa). Kleine gastronomische Betriebe in den Randgebieten des Edersees haben zuweilen zu kämpfen: Weil die Bürgermeister aus Frankenau, Lichtenfels und Vöhl das wissen, hatten sie die Betroffenen gestern zum Arbeitsfrühstück eingeladen.

Mit viel Liebe gestalten viele Gastgeber im Landkreis ihre Ferienwohnungen und kleinen Pensionen. Dann stellt sich schnell die Frage: Wie sollen Gäste auf das Angebot aufmerksam werden? Immer mehr Gastronomen greifen auf das Internet zurück, andere werben in ganz verschiedenen Gastgeberverzeichnissen. „Wir müssen aber alle mit einer Stimme sprechen“, findet Frankenaus Bürgermeister Björn Brede und meint damit vor allem jene Gemeinden, die in großen Teilen eben nicht direkt vom Edersee profitieren – wie Vöhl, Lichtenfels und eben Frankenau.

Wie die gemeinsame Werbung aussehen könnte, besprachen Brede, Lichtenfels’ Bürgermeister Uwe Steuber und Dirk Beckmann, der für den Vöhler Bürgermeister eingesprungen war, am Donnerstag bei einem Arbeitsfrühstück mit Gastronomen aller drei Gemeinden.

„Alleine können wir uns nicht vermarkten“, befand dann auch Uwe Steuber. Wie gemeinsame Vermarktung aussehen könnte, zeigte Wolfgang Müller von der Ederseetouristik. „Wir müssen mit dem Edersee werben“, erklärte Müller, „und auch die Menschen in Vöhl, Lichtenfels und Frankenau mitnehmen.“

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Samstag, 19. März.

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