Plädoyer für eine grüne Visitenkarte

Mitmachen bei der Aktion: Rettet den Vorgarten! 

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Eine Unkultur, die um sich greift, auch in Waldeck-Frankenberg: Flächen vor Häusern sind mit Kies und Schotter bedeckt, einzelne Gräser und ein Bäumchen sollen eine Bepflanzung andeuten.

Waldeck-Frankenberg. Die Gartentipps der Waldeckischen Landeszeitung schließen sich der Initiative "Rettet den Vorgarten!" an und rufen zum Mitmachen auf.   

Vorgärten sind die Visitenkarte eines Hauses. Gärten, die mit Pflanzen bestückt sind, haben eine wohltuende Wirkung auf die menschliche Psyche – neben viele anderen positiven Effekten. Und doch nimmt die Zahl von Schotterflächen um Häuser und öffentliche Gebäude zu.  Das geht besser - und das will die Gartenseite aufzeigen.

Freundlich gestaltete Vorgärten statt abweisender Kies- und Schotterflächen – das ist das Ziel der Initiative „Rettet den Vorgarten“, die der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) ins Leben gerufen hat. Die Gartentipps der WLZ schließen sich an,  präsentieren in einer Serie Alternativen, die viele Vorteile haben: Grün, bunt, lebendig. Einladend. Und die Gartentipps rufen zum Mitmachen auf: 

Zeigen Sie uns Ihren Vorgarten – ob naturbelassen, formal, grün oder bunt, ob klein oder groß. Wir freuen uns über jedes Bespiel eines lebendig gestalteten Stückchens Erde. Vielleicht finden Sie Vorgärten von Freunden oder Nachbarn gelungen? Dann rufen Sie uns an. Unser Ziel: Die vielen guten Beispiele aufzeigen, die es in Waldeck-Frankenberg gibt, und Ideen bieten gegen eine Mode, die unsere Dörfer und Städte verarmen lässt. 

Schicken Sie Fotos und einige Zeilen dazu an die Gartentipps, WLZ, Lengefelder Straße 6, 34497 Korbach, mailen Sie an gartentipps@wlz-online.de oder rufen Sie einfach an und wir kommen vorbei, Telefon 05631/560-138.

Pflegeleicht soll der Vorgarten und Garten sein, denn die Zeit ist knapp, manchmal spielen auch Gesundheit und Kraft nicht mehr mit, um einen Garten zu pflegen. Das sind verständliche Gründe, den Pflegeaufwand verringern zu wollen. Doch  Kies und Schotter sind nur in Ausnahmefällen eine Lösung, und sie machen doch Arbeit. Das erklärt der Gartenexperte Dieter Levin-Schröder in einem Interview, das am 19. Oktober in der Waldeckischen Landeszeitung zu lesen ist. Und für die Artenvielfalt seien Schotterflächen im Garten extrem negativ zu werten, erklärt der Gartenexperte. 

Wir zeigen Alternativen auf. 

 

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