Polizei empfiehlt defensive Fahrweise zum Saisonstart

Motorräder: Zahl der Unfälle ist rückläufig

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Waldeck/Frankenberg. Rückläufig ist die Zahl der schweren Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Gab es im Jahr 2016 noch 158 Unfälle mit Motorrädern, bei denen 136 Personen verletzt wurden, so registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 137 Unfälle mit 110 verletzten Bikern.

2016 wurden vier Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen in Waldeck-Frankenberg getötet, 2017 waren drei Todesopfer zu beklagen.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Motorrädern sei um 13,29 Prozent zurückgegangen, stellte Volker König, Pressesprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, fest. Gleichwohl mahnt die Polizei zu Beginn der Motorradsaison zur erhöhten Vorsicht. Ralf Werner, Leiter des regionalen Verkehrsdienstes, sagt: „Rechnen Sie mit den Fehlern anderer. Fahren Sie vorsichtig, defensiv und vorausschauend. Dadurch kann man in vielen Fällen Konfliktsituationen rechtzeitig erkennen und angemessen reagieren.“

Nach der Winterpause sollte man sich langsam wieder an die Beschleunigung und das Bremsverhalten motorisierter Zweiräder gewöhnen, empfiehlt die Polizei. Ganz wichtig sei es, immer – auch bei kurzen Strecken – angemessene Sicherheitskleidung zu tragen. Also nicht nur den vorgeschriebenen Helm, sondern auch abriebfeste Jacken und Hosen sowie Handschuhe und feste Schuhe oder Stiefel.

Kurvenreiche Strecken in sehenswerter Landschaftskulisse laden auch auswärtige Biker nach Waldeck-Frankenberg ein. Begehrt seien die touristischen Ziele rund um den Eder-, Diemel- und Twistesee, weiß Ralf Werner vom Verkehrsdienst der Polizei: „Gerade in den touristischen Gebieten sorgen Motorradfahrer mit überlauten Auspuffanlagen sowie rasende Zweiradfahrer für Unmut.“ Vor diesem Hintergrund hat die Polizei in den Sommermonaten verstärkte Kontrollen angekündigt.        

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