Waldeck-Frankebnberg

Mühlen erzählen alte Geschichten

- Waldeck-Frankenberg (resa). Sie sind arbeitende Zeugen der Vergangenheit: Ein Blick hinter die Kulissen der Mühlen im Landkreis offenbart spannende Geschichten. Zum Deutschen Mühlentag öffnen am Montag Mühlen in Herzhausen, Frankenberg und Waldeck.

Es klappert und rauscht: Viele Jahrhunderte lang prägte die Arbeit in den Mühlen das Leben auf den Dörfern. Angetrieben wurden sie von Wind, Wasser oder Muskelkraft und sie verwandelten nicht nur Korn zu Mehl, sondern wurden auch zum Walken genutzt.

Zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag öffnen viele Müller ihre Türen und erzählen von vergangenen Zeiten. Daran beteiligt sich von 10 bis 16 Uhr auch Familie Raabe aus Herzhausen, die ihre alte Weizen- und Roggenmühle direkt am Edersee für Besucher öffnet.

Vier Walzenstühle, zwei Plansichter, Trocknungsanlage und Reinigung können hier besichtigt werden. Inzwischen wird die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt. In der Mühle sind Gäste zum Kaffeetrinken aus alten Sammeltassen eingeladen, für Kinder werden Mäusesuchen und Schminken ange­boten. Von 11 bis 13 Uhr spielt der Musikverein Buchenberg. An der ­Mühle sind keine Parkplätze vorhanden, deswegen müssen öffentliche Parkmöglichkeiten genutzt werden.

Weiter südlich öffnet um 11 Uhr die Walkemühle in Frankenberg, die inzwischen zur Gastronomie ausgebaut wurde, ihre Türen. Bereits im 14. Jahrhundert wurden hier Tuche gewalkt. Von 13 bis 17 Uhr wird Ponyreiten angeboten, ab 12 Uhr finden Schafschur-Vorführungen statt.

Im Norden wird zum Mühlenfest an der Waldecker Mühle eingeladen. Von 10 bis 19 Uhr kann die rund 90 Jahre alte, noch voll eingerichtete und funktionsfähige Getreidemühle besichtigt werden. Um 10.30 Uhr beginnt ein Gottesdienst, danach sorgen die Waldecker Landfrauen, die Jugendfeuerwehr und die „Zarten Tauben“ für Verköstigung. Der MGV Edergold und der Edersee-Shanty-Chor singen. Für die kleinen Gäste wird ein Kinderprogramm angeboten.

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