Waldeck-Frankenberg

„Nach wie vor eine Super-Entwicklung“

- Waldeck-Frankenberg (tk). Die Zahl der Arbeitslosen in Waldeck-Frankenberg ist im März deutlich gesunken. 4661 Personen, die einen Job suchen, sind aktuell der Arbeitsagentur gemeldet. Noch vor vier Wochen waren es 383 Arbeitslose mehr.

Mit den Temperaturen steigt der Arbeitskräftebedarf, vor allem in den Außenberufen des Handwerks. Diese „saisonübliche Belebung“ fällt in diesem Jahr besonders deutlich aus. Die Arbeitslosenquote sank binnen Monatsfrist von 6,0 auf 5,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen sogar um 1323 Personen zurückgegangen. Das entspricht einem Abbau der Arbeitslosigkeit von 22 Prozent. Damit belegt die Korbacher Agentur für Arbeit einen Spitzenplatz im hessenweiten Vergleich.

„Das ist nach wie vor eine Super-Entwicklung“ sagt Agenturchef Uwe Kemper. Wirklich überrascht habe ihn die aktuelle Situation jedoch nicht. Die Quoten in den ersten beiden Monaten des Quartals seien im Vergleich mit dem Vorjahr bereits sehr günstig ausgefallen. Die Arbeitslosigkeit im Januar und Februar 2011 „zeichnet genau die gleiche Kurve wie 2010, nur auf einem deutlich niedrigeren Level“, erklärt er.

Von der Frühjahrsbelebung profitierten nach Angaben der Arbeitsagentur vor allem Empfänger des als Versicherungsleistung gezahlten Arbeitslosengeldes I. Hier wurden 13,9 Prozent weniger Arbeitslose als im Februar und sogar 24,9 Prozent weniger als vor einem Jahr registriert. Dagegen verringerte sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die das durch die Zusammenlegung der ehemaligen Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe (Hartz IV-Gesetze) geschaffene Arbeitslosengeld II beziehen, im März nur um 2,9 Prozent. Hier ist im Jahresvergleich allerdings „ein erfreuliches Minus von 20,2 Prozent festzustellen“, erläutert Reinhold Lohmar, Geschäftsführer des Jobcenters Waldeck-Frankenberg.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 1. April

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