Literaturtipp

Alte Dörfer und Steine

Der gesunkene Wasserstand des Edersees gibt die geheimnisvollen Spuren der sonst vom Wasser bedeckten Dorfstellen frei. Der neue Geoführer „Edersee-Atlantis“ gibt Orientierung.

Das Projektbüro des Nationalen Geoparks Grenzwelten hat in der Reihe „Geoführer“ eine neue Broschüre herausgegeben. Sie führt zu besonderen Stellen am und im Edersee, die normalerweise unter Wasser liegen. Dazu zählen die versunkenen Dorfstellen, felsige Uferflanken und Straßenböschungen, die tiefe Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Rheinischen Schiefergebirges gewähren.

Die Autoren Norbert Panek vom Geopark-Projektbüro und Geologe Dr. Reiner Kunz aus Wolfhagen beschreiben sehr anschaulich die erd- und kulturgeschichtlichen Besonderheiten des Edersee-Gebiets.

Hauptthemen sind die Entstehung der naturraumtypischen Grauwacken mit ihren Fossilien sowie des Edertales, der Bau der Talsperre, die versunkenen Dorf- und Hofstellen und die Vegetation der trockenfallenden Seeböden. Zudem werden 16 interessante Anlaufpunkte beschrieben und in einer Karte dargestellt. Außerdem gibt es Tipps für den Besuch diverser Einrichtungen, zum Beispiel Geo-Foyer und Dorfstube Nieder-Werbe, Aquapark oder Sperrmauer-Museum. /r

Die Broschüre gibt es kostenlos beim Geopark-Projektbüro, Tel. 05631 954313, in der Geopark-Infostelle im W.- Bonhage-Museum (Korbach), im Nationalpark-Zentrum (Vöhl-Herzhausen), bei der Edersee Touristic GmbH (Edertal-Affoldern) und beim Bürger- und Tourismusbüro der Stadt Waldeck.

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