Waldeck-Frankenberg

„Oskar“ für erfolgreiche Geschäftsideen

- Waldeck-Frankenberg (mba). Die Wirtschaftsförderung des Landkreises ruft Existenzgründer zur Teilnahme am hessischen Gründerpreis in Frankfurt auf. Mutige Gründung, geschaffene Arbeitsplätze und innovative Geschäftsidee – in diesen drei Kategorien wird im November der Preis vergeben.

Seit 2003 werden beispielhafte Unternehmensgründungen in Hessen mit dem salopp „Gründer-Oskar“ genannten Preis gekürt – am 2. November ist es wieder so weit. Zuvor haben erfolgreiche Jungunternehmer und Existenzgründer bei den Gründertagen seit dem 18. August in Frankfurt die Gelegenheit, ihre Geschäftsideen einem Fachpublikum ebenso wie einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In diesem Jahr ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt gemeinsam mit der Frankfurter Industrie- und Handelskammer Ausrichter der Gründertage. Existenzgründer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg haben in der vergangenen Jahren zahlreich und mit Erfolg an dem Wettbewerb teilgenommen: „Seit 2003 gab es 63 Finalteilnehmer, davon kamen 15 aus Waldeck-Frankenberg“, sagt Siegfried Franke, Wirtschaftsförderer des Kreises. Bei den bisherigen Gründertagen haben sich insgesamt 170 Existenzgründer aus Waldeck-Frankenberg um den Gründerpreis beworben. Damit stellte der Kreis fast ein Drittel aller Teilnehmer und ein gutes Viertel der Gewinner – ein landesweiter Spitzenplatz. „Waldeck-Frankenberg ist der erfolgreichste Landkreis“, sagt Franke. Auch in diesem Jahr rufen der Wirtschaftsförderer und seine Mitstreiter Dr. Peter Sacher von der Korbacher Industrie- und Handelskammer und Rainer Cramer vom Kommunikations- und Innovations-Zentrum KIZ die heimischen Unternehmensgründer auf, den Ruf des Kreises als Hort pfiffiger und innovativer Unternehmer zu verteidigen und sich für den Wettbewerb anzumelden. Bewerben können sich Unternehmensgründer, die sich zwischen 2005 und 2009 selbständig gemacht haben und erfolgreich am Markt sind. Es spielt keine Rolle, ob bei der Gründung viel Startkapital im Spiel war oder ob jemand aus der Arbeitslosigkeit heraus den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und ein Kleinunternehmen ins Leben gerufen hat. Der Gründerpreis wird wieder in den drei Kategorien „mutige Gründung“, „geschaffene Arbeitsplätze“ und „innovative Geschäftsidee“ vergeben. Unter allen Bewerbungen wird eine Vorauswahl getroffen. Die besten 36 Bewerber präsentieren sich beim Halbfinale am 6. Oktober vor einer Jury, die die neun Finalisten auswählt. Pro Kategorie wird es drei Preisträger geben, aus ihrem Kreis wählen Fachleute aus der Gründungsförderung den Sieger. Die Preisverleihung ist am 2. November in Frankfurt. Sie und die Fachtagung am selben Tag bilden den Abschluss der diesjährigen Gründertage. Außer der Teilnahme am Wettbewerb bietet die Veranstaltung den Unternehmern die Gelegenheit, sich mit anderen Existenzgründern auszutauschen, Kontakte in andere Regionen zu knüpfen und bei der Fachtagung Seminare mit dem Schwerpunkt Unternehmensgründung zu besuchen. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 9. September. Wichtig ist eine Referenz. Interessenten sollten sich daher mit Franke, Cramer oder Dr. Sacher in Verbindung setzen. Sie geben auf Wunsch Hilfestellungen vor der Firmenpräsentation im Halbfinale und Finale.

Informationen zur Bewerbung, die Unterlagen und alle Termine gibt es unter www.gruendertage-hessen.de im Internet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare