Zehn Grundschulen in Waldeck-Frankenberg sind dabei

"Pakt für den Nachmittag": 232 Kinder nutzen Ferienbetreuung

Waldeck-Frankenberg – Der „Pakt für den Nachmittag“ soll Bildung und Betreuung nicht nur in der Schulzeit gewährleisten, sondern auch maximal in der Hälfte der Ferien. Zehn Grundschulen im Kreis sind im „Pakt“ und bieten Ferienbetreuung. 232 Kindern nutzen sie.

Meist würden die Schulen die Betreuung in den Sommerferien anbieten, manche jedoch auch während Ostern oder in den Herbstferien, berichtete Svenja Lotze vom Fachdienst Schulen und Bildung des Landkreises in der Sitzung des Kreissozialausschusses. Wann das Ferienangebot gemacht werde, sei den Schulen selbst überlassen.

Am stärksten genutzt wird die Ferienbetreuung an der Grundschule Edertal. 46 Kinder sind dort im Schuljahr 2017/18 für das Angebot gemeldet, 34 sind es an der Grundschule Helenental Bad Wildungen. An der Grundschule Breiter Hagen in Wildungen sind 25 Mädchen und Jungen in den Ferien gemeldet. Die geringste Nachfrage in der schulfreien Zeit gibt es an der Ortenbergschule Frankenberg (14) und der Westwallschule Korbach (16).

Die Betreuung werde in den Ferien hauptsächlich von „kreisbediensteten Betreuungskräften“ vorgenommen, die eigens dafür eine Fortbildung erhalten. Mehr als 8,5 Stunden am Tag dürften die Angebote nicht dauern, erläuterte Lotze. Neben Spielen, Basteln und Museumsbesuchen gehöre auch Kochen zum Programm.

Insgesamt nehmen im Landkreis 830 Kinder am „Pakt“ teil. Zugewiesen wurden dem Kreis dafür 17,80 Lehrerstellen. Zehn Stellen davon werden nicht für Lehrkräfte genutzt, sondern im Umfang von Mitteln. Für das Schuljahr 2017/18 liegt der Kostenaufwand für den Kreis bei etwa 100 000 Euro, die Städte und Gemeinden beteiligen sich mit 59 000 Euro.

Teilnahme ist freiwillig

Im „Pakt für den Nachmittag“ sind in Waldeck-Frankenberg bislang folgende zehn Grundschulen dabei: Schule am Goldberg (Allendorf), Grundschule Helenental (Bad Wildungen), Grundschule Breiter Hagen (Bad Wildungen), Grundschule Edertal, Ortenbergschule Frankenberg, Cornelia-Funke-Schule Gemünden, Humboldtschule Korbach, Westwallschule Korbach, MPS Sachsenhausen und Henkelschule Vöhl.

Der „Pakt für den Nachmittag“ garantiert wochentags die Betreuung von 7.30 bis 17 Uhr. Das Angebot erstreckt sich auf Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen. Die Teilnahme daran ist freiwillig.

Insgesamt bieten in Waldeck-Frankenberg 42 von 55 allgemeinbildenden Schulen eine Betreuung oder auch Ganztagsangebote oder sie gelten als Ganztagsschule.

Rubriklistenbild: © Pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare