Parteitag zur Kreispolitik: Christdemokraten machen Weg frei für Koalition mit SPD in Waldeck-Frankenberg

Klares Votum der CDU

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Ein „Kraftpaket“ gab CDU-Chef Armin Schwarz (l.) dem Spitzenkanidaten Karl-Friedrich Frese vor der Wahl auf den Weg. In den vergangenen Wochen führten Schwarz und Frese die Regie bei den Koalitionsgesprächen mit der SPD.

WALDECK-FRANKENBERG. Der „großen Koalition“ aus SPD und CDU im Kreistag steht nichts mehr im Wege: Nach dem Sonderparteitag der SPD am 18. April holte am Dienstagabend auch die CDU das Votum ihrer Mitglieder ein.

Politische Überraschungen gab es beim außerordentlichen Parteitag der Christdemokraten in Goddelsheim (Lichtenfels) nicht: Die Mitglieder gaben am Ende einhellig Rückendeckung für das neue Bündnis mit der SPD, erklärt der Waldeck-Frankenberger CDU-Kreisvorsitzende Armin Schwarz (Bad Arolsen). Rund 100 Unionsmitglieder aus dem Landkreis waren in Goddelsheim mit von der Partie, als es darum ging, politisches Neuland zu betreten: Erstmals in der Geschichte des Landkreises wird in den kommenden fünf Jahren ein rot-schwarzes Bündnis in Waldeck-Frankenberg regieren. „Ordentliche Aussprache“, resümiert Schwarz nach dem rund zweistündigen Parteitag. Zur Eröffnung bilanzierte Schwarz den Lauf der Koalitionsverhandlungen mit der SPD und das Votum aus CDU-Kreisvorstand und Fraktion, die sich in der Vorwoche bereits einstimmig für das Bündnis mit der SPD ausgesprochen hatten. Sachthemen aus den Arbeitsgesprächen mit der SPD analysierten der alte und neue CDU-Fraktionschef Karl-Friedrich Frese (Bromskirchen) und die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg (Bad Wildungen). Frese nahm Finanzen, Verwaltung und Wirtschaft unter die Lupe, Claudia Ravensburg die Schwerpunkte Schule und Soziales. Die konstituierende Sitzung des Kreistags folgt am Montag, 2. Mai, in Korbach.

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