Waldeck-Frankenberg

Passivhaus bauen - Klima schützen

+

- Waldeck-Frankenberg (nv). „Den Begriff Passivhaus hat jeder schon einmal gehört. Was sich dahinter verbirgt, zeigt diese Ausstellung“, betont Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf bei der Eröffnung der Ausstellung „Das Passivhaus“ am Dienstag im Foyer des Korbacher Kreishauses.

„Das Passivhaus kombiniert Behaglichkeit und Wohnkomfort mit Klimaschutz“, ergänzt Tanja Müller, Klimaanpassungsbeauftragte des Landkreises. Sie hat dafür gesorgt, dass die Ausstellung des hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bis zum 12. Dezember in der Kreisstadt zu sehen ist. Schautafeln und interaktive Elemente informieren im ersten und zweiten Stock des Kreishauses über alles Wissenswerte rund um den Passivhaus-Standard. Sie stellen beispielsweise die fünf Grundprinzipien dieser energieeffizienten Bauweise dar

- besonders gute Wärmedämmung, - Fenster, die mehr Energie gewinnen als verlieren, - wärmebrückenfreie Konstruktion, -  luftdichte Gebäudehülle,- Komfortlüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung.

„Ein Passivhaus ist ein Haus, das kaum aktiv beheizt werden muss“, heißt es auf einem der Aufsteller zusammengefasst. Diese Bauweise spare pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr rund 1,5 Liter Öl und damit bares Geld ein. Das Haus sei so gut gedämmt, dass es kaum Wärme verliere, die nachgeheizt werden müsse, lautet die Erklärung.„Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind in aller Munde und spielen auch in Waldeck-Frankenberg eine wichtige Rolle“, hebt Deutschendorf hervor. Mit der Ausstellung wolle die Kreisverwaltung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und für bessere Wärmedämmung werben.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Donnerstag, 1. November

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare