Der Frankfurter Michael Quast erinnert in Frankenau an Richard Huelsenbeck

Ein Paukenschlag für Dada-Künstler

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Auf die Pauke gehauen: Wild, wie bei Huelsenbeck vor 100 Jahren in Zürich, machte der Frankfurter Aktionskünstler Michael Quast beim Literarischen Frühling in Frankenau den Protest der Dada-Generation noch einmal hörbar.

Frankenau. Dada ist wieder da – heimgekehrt mit kräftigem Paukenschlag und bizarren Wortgewittern. In einem ehemaligen Ellershäuser Kuhstall, wenige Kilometer vom Geburtshaus des Dada-Gründers Richard Huelsenbeck (1892-1974) in Frankenau entfernt, holte Michael Quast, Frankfurter Kabarettist und Leiter der „Fliegenden Volksbühne“, beim Festival „Literarischer Frühling“ eine ganze zu Papier gewordene Epoche in das gespielte, gesungene, geschriene Leben zurück.

Es galt, 100 Jahre Dadaismus seit Gründung des Club Voltaire in Zürich im Februar 1916 zu feiern. „Vorsicht, wir geben heute nicht den Sommernachtstraum“, hatte Festivalleiterin Christiane Kohl zu Beginn gewarnt. Und auch Quast machte gleich mit Worten Huelsenbecks deutlich: „Dadaismus war Kulturprotest. Das war kein Spaß!“

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