Bewerbungen durch das Land Hessen auf andere Kreise beschränkt

Pause bei Dorfentwicklung: Landkreis Waldeck-Frankenberg ist 2019 nicht dabei

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War im vergangenen Jahr zu Besuch in Frohnhausen: Die Bewertungskommission für den Wettbewerb unser Dorf mit Sigrid Göbel. Von links: Ortsvorsteher Klaus Hallenberger, Sigrid Göbel und Melanie Moog mit dem Irish Cop "Casper". 

Waldeck-Frankenberg – In diesem Jahr wird keine Stadt oder Gemeinde aus Waldeck-Frankenberg neu in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen kommen.

Das haben der Landkreis und das für das Förderprogramm zuständige Umweltministerium auf Nachfrage mitgeteilt. Aktuell werden kommunale und private Projekte in 53 Ortsteilen aus zehn Kommunen des Landkreises mit Geld aus der Dorfentwicklung gefördert.

Seit 2012 werden keine einzelnen Dörfer mehr in das Förderprogramm aufgenommen, das damals noch Dorferneuerung hieß, sondern nur noch gesamte Kommunen mit allen Ortsteilen. Zuletzt kam aus Waldeck-Frankenberg 2018 die Stadt Hatzfeld für acht Jahre hinzu.

2019 ist der Landkreis nicht bei den Neuaufnahmen. Bewerbungen sind durch das Land auf acht andere Kreise beschränkt worden. „Darunter sind zum Beispiel Landkreise, in denen in den letzten beiden Jahren keine Förderschwerpunkte anerkannt wurden oder die im landesweiten Vergleich weniger Förderschwerpunkte hatten“, teilte das Umweltministerium mit.

Ob sich aus Waldeck-Frankenberg für nächstes Jahr wieder eine Kommune bewerben darf, werde wohl im Herbst entschieden, heißt es vom Ministerium: „Die Zahl der Neuaufnahmen 2020 muss durch Modellrechnungen neu festgelegt werden.“ Der Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung im Kreishaus in Korbach geht indes davon aus, dass für Kommunen aus Waldeck-Frankenberg „in den nächsten Jahren alle zwei Jahre eine Anerkennung ausgesprochen wird.“

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