Plünnecke wird nicht Geschäftsführer des Verbands-Energie-Werks (VEW).

Personalien nicht auf der Tagesordnung

Waldeck-Frankenberg - Der aus dem Amt scheidende Vöhler Bürgermeister Harald Plünnecke (SPD) wird nicht Geschäftsführer des Verbands-Energie-Werks (VEW). Dies teilte gestern der Aufsichtsratsvorsitzende der beiden kommunal geführten Unternehmen, Landrat Dr. Reinhard Kubat, auf WLZ-FZ-Anfrage mit

Bisher leitet EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller in Personalunion auch die Ökostrom-Tochter VEW. Die Führung der Gesellschaft für erneuerbare Energien hatte bereits Ende 2012 für Zündstoff gesorgt. Eine politische Besetzung weiterer Jobs, etwa an der Spitze einzelner VEW-Tochtergesellschaften, will die Opposition von CDU bis FWG verhindern. Nächste Gelegenheit, eine Personalentscheidung zu treffen, wäre die VEW-Aufsichtsratssitzung am 8. November. Ein entsprechender Tagesordnungspunkt ist nach WLZ-FZ-Informationen jedoch nicht vorgesehen. Um die Agenda zu ändern, müsste eine Zweidrittelmehrheit der zehn Mitglieder dafür stimmen. „So schreibt es die Hessische Gemeindeordnung vor“, erklärt Geschäftsführer Schaller auf Anfrage. Vier Aufsichtsratsmitglieder gehören der CDU und FWG an. Plünnecke selbst äußerte sich gegenüber WLZ-FZ zurückhaltend: „Ausschließen kann ich gar nichts. Was künftige Tätigkeiten angeht, habe ich mich noch nicht entschieden.“(tk/tt)

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