Waldeck-Frankenberg

Politik machen für junge Leute

- Waldeck-Frankenberg (jk). Jugendpolitik, die Spaß macht – das hat sich die neue Jugendorganisation der Freien Wähler vorgenommen.

Beim Jahrestreffen der Freien Wählergemeinschaft (FWG) in Herzhausen rückten die Jugendlichen erstmals ins Rampenlicht. Vorsitzender Sebastian Berg, Schriftführer Luis Huthwelker und Kassierer Fabian Berg (alle Korbach) stellten sich den Freien Wählern aus dem gesamten Landkreis vor. „Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir als Jugendliche Politik machen können“, schilderte Sebastian Berg frisch von der Leber weg. So beschlossen die jungen Leute, eine „Freie-Wähler-Jugend“ zu gründen. Anfang Dezember 2009 setzten sie den Plan in die Tat um und zählen inzwischen neun Mitglieder. Darunter ist auch der zweite Vorsitzende Florian Stieglitz, der bei der FWG-Mitgliederversammlung in Herzhausen aber nicht dabei sein konnte. Auch wenn die Keimzelle der neuen politischen Jugendorganisation im Landkreis in Korbach liegt, „sind wir aber nicht auf Korbach fixiert“, unterstrich Sebastian Berg. Die Jugendlichen der Freien Wähler werfen ihr Auge auf ganz Waldeck-Frankenberg, jeder Interessierte kann mitmachen. Von den erfahrenen Kommunalpolitikern der FWG gab es viel Applaus für das Engagement des Nachwuchses. Dabei hatte ein Freier Wähler aus Bad Wildungen einen Ratschlag bei der „Taufe“: Besser nicht die namentliche Abkürzung „FWJ“ wählen, denn das erinnerte den erfahrenen Wildunger zu leicht an „FDJ“ – die frühere Jugendorganisation des SED-Regimes in der DDR. Allerdings: Als die DDR mit der friedlichen deutschen Revolution 1989/90 als sozialistischer Staat unterging, waren die jungen Freien Wähler noch gar nicht geboren. So ändern sich die Zeiten.

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