Spurensuche nach Raubmord am Biggenkopf

Polizei sucht unter Sträuchern und Büschen

Diemelstadt-Wrexen. - Nach dem Raubmord am Biggenkopf, bei dem vor zwei Wochen ein polnischer Autohändler von Unbekannten erschossen wurde, hat die Kripo Korbach jetzt noch einmal die Spurensuche am Tatort auf der Tank- und Rastanlage Biggenkopf (Nord) ausgeweitet und intensiviert. Wahrscheinlich sucht die Polizei nach Patronenhülsen. Darüber werden jedoch von den Beamten keine konkreten Angaben gemacht.

In Zusammenarbeit mit der Autobahnmeisterei Haaren und einer Fachfirma wurde am Donnerstagvormittag der Bewuchs unweit des Tatortes stark zurückgeschnitten. Der dadurch freigelegte Bereich konnte dann anschließend von erfahrenen Durchsuchungskräften der Bereitschaftspolizei aus Kassel akribisch abgesucht werden. Auch auf der A 44 selbst waren Beamte zur Spurensuche eingesetzt.

Die Ermittler der eingerichteten Mordkommission der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg erhoffen sich von dem Rückschnitt weitere Spuren oder Hinweise in dem Mordfall Fudala.

Die Auswertung der mutmaßlichen Spuren hat bereits am Tatort begonnen und wird fortgesetzt. Für die Dauer der Maßnahme war der Parkplatz in Höhe des Tatortes bis in die Mittagsstunden gesperrt.

Beeinträchtigungen des Verkehrs haben sich dadurch aber nicht ergeben.

Die Kriminalpolizei Korbach bitten weiterhin um sachdienliche Hinweise in diesem konkreten Fall oder auch zu ähnlich gelagerten Fällen unter (05631-971-0) oder an jede andere Polizeidienststelle. (r/es)

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