Betrüger haben es vor allem auf ältere Menschen abgesehen

Polizei warnt vor dubiosen Gewinnspielen

- Waldeck-Frankenberg. Seit geraumer Zeit machen Gewinnversprechen am Telefon die Runde. Den vermeintlichen Gewinnern werden Autos, wertvolle Sachpreise oder Bargeldgewinne angekündigt.

Vor Auszahlung dieser vermeintlichen Gewinne seien aber eine Sicherheitsgebühr, Zollgebühren oder andere Zahlungen, meist mehrere Hundert Euro, fällig. Diese Zahlungen sollen mit Paysafecards, Ukash-Karten oder über Western Union an ein ausländisches Konto gezahlt werden. Die Polizei warnt: Lässt man sich darauf ein, ist dieses Geld verloren, auf die vermeintlichen Gewinne wartet man vergebens.Zielgruppe sind nach Angaben der Polizei zumeist ältere Menschen, die von überwiegend aus der Türkei agierenden Betrügern kontaktiert werden. Die Anrufer sind in Gesprächsführung gut geschult und wirken überzeugend. Um ihre Opfer in falscher Sicherheit zu wiegen, geben sie vor, im Auftrag von Rechtsanwälten und Notaren anzurufen, und teilen den angeblichen Gewinnern eine Rückrufnummer für die weitere Gewinnabwicklung mit. Melden sich die „Gewinner“ daraufhin bei den „Notaren“ oder „Rechtsanwälten“, werden sie dazu aufgefordert, angeblich angefallene Kosten zu zahlen, bevor sie den Gewinn entgegennehmen können, zum Beispiel Rechtsanwalts-, Notar-, Bearbeitungs- oder Zollgebühren. Die Täter verwenden für ihre Anrufe eine spezielle Technik, die es ermöglicht, auf der Rufnummernanzeige der Telefone ihrer Opfer eine andere Nummer anzuzeigen. Weitere Informationen: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen.html.

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