Waldeck-Frankenberg: Lösegeld-Trojaner

Polizei warnt vor "Ransomware"

Waldeck-Frankenberg - Nicht selten werden Internet-Nutzer durch Internettrojaner, Viren oder andere Schadsoftware geschädigt. In den neuesten Fällen erhalten Internetnutzer eine Zahlungserinnerung per Email. Absender sind vermeintlich "alternate.de", "amazon.de" oder "itunes.apple". Auch andere Absender sind möglich.

Wöchentlich werden mehrere Fälle bei den hiesigen Polizeistationen gemeldet. Allein im Bereich Frankenberg sind in der letzten Woche 10 neue Fälle bekannt geworden. In der Zahlungserinnerung werden die Empfänger persönlich angesprochen und freundlich auf eine nicht beglichene Rechnung hingewiesen. Folgt man anschließend der Aufforderung, einen Anhang (ZIP-Datei) zu öffnen, verseucht man seinen Rechner mit einem Lösegeld-Trojaner (Ransomware), der den Computer sperrt. Den Opfern wird vorgegaukelt, dass eine Polizeibehörde (meist Bundespolizei) den Computer über das Internet wegen einer ungesetzlichen Handlung verschlüsselt hat. Für die Entsperrung soll der Nutzer dann eine Zahlung per UKash bzw. Paysafe-code leisten. Um auf die Nutzer noch weiteren Druck auszuüben, wird mit der Formatierung der Festplatte gedroht. Die Polizei empfiehlt in diesen Fällen: - Emails nicht öffnen - nie aufgeführte "Links" oder Anhänge öffnen - Emails sofort löschen - Keine Zahlungen leisten (Lösegeldzahlungen führen nie zur Entsperrung des Computers)

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