Gemündener vor der Post bestohlen

Polizei warnt vor Tricks mit Spendenzettel

Waldeck-Frankenberg. Ein Bürger aus Gemünden wurde am Mittwoch Opfer eines sogenannten „Spendenzetteltricks“. Wie die Polizei mitteilte, versuchte vor der Post eine angebliche taubstumme Frau „Spenden“ für Gehörlose und Stumme zu sammeln.

Dazu führte sie ein Klemmbrett mit, auf dem sich vorgefertigte Blätter befanden, die durch Gummibänder befestigt waren. Sie überzeugte den Gemündener, etwas zu spenden, der sich danach auch in ihre mitgeführte Liste eintrug.

Anschließend bedankte sich die, vermutlich rumänische Frau bei ihm, indem sie den Spender sehr herzlich umarmte. Als der Gemündener dann seinen Einkauf fortsetzte und einen Weihnachtsbaum bezahlen wollte, stellte er den Verlust von drei 50 Euro-Scheinen aus seiner Geldbörse fest. Im Zusammenhang mit der Frau könnte auch ein dunkler Audi mit den amtlichen Kennzeichen E-DB 502 stehen. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg, Tel.: 06451/72030; oder jede anderen Polizeidienststelle entgegen. Die Polizei warnt: „Lassen Sie ihr Portemonnaie Fremden gegenüber stecken! Wenn Sie Spenden wollen, suchen sie sich ihnen bekannte Organisationen aus, bei denen Sie wissen, dass ihr Geld auch „ankommt“. Vor allem rumänische Täter versuchen immer wieder, hauptsächlich in Fußgängerzonen, mit einem Spendenzetteltrick oder Ähnlichem an das Geld der Passanten zu gelangen. Mittlerweile sind sie auch in Wohngebieten und an Haustüren unterwegs.

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