Waldeck-Frankenberg

Positive Gästeentwicklung

- Waldeck-Frankenberg (r). Die Übernachtungszahlen in Deutschland gehen weiter bergauf. Nach der Analyse von „destatis“ profitieren vor allem die Hotels in Großstädten vom Aufwärtstrend, die Talsohle im Tagungs- und Städtetourismus ist endgültig durchlaufen.

So stiegen die Übernachtungszahlen in Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern im April um 12 Prozent (auch in Frankfurt gab es einen Zuwachs von genau 12 Prozent), während Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern ein Minus von einem Prozent hinnehmen mussten. Die Gäste buchten vor allem in der Hotellerie, die auf ein Plus von sieben Prozent im April kam. In typischen Ferienunterkünften wie Ferienhäusern und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheimen und auf Campingplätzen übernachteten sechs Prozent weniger Gäste. Beeinflusst von den sehr posi­tiven Zahlen in Frankfurt erreichte Hessen allein im April ein Plus von zehn Prozent bei den Übernachtungen und 14,8 Prozent bei den Gästeankünften.
 Im Waldecker Land ist von einem Rückgang der Gäste in typischen Ferienunterkünften nichts zu merken, teilt der Touristik Service Waldeck-Ederbergland mit. In Waldeck-Frankenberg gab es einen Zuwachs von 4,7 Prozent bei den Gästeankünften und an den Osterfeiertagen war es in vielen Orten wieder schwierig, kurzfristig ein freies Bett zu bekommen. Insgesamt zählte die Ferienregion in den ersten vier Monaten dieses Jahres über 207 251 Gäste (+2,2%) und 906 161 Übernachtungen (-1,0%). Vor allem Waldeck (Gäste +29,2%, Übernachtungen +18,1%) und Frankenberg (+13,4/+10,9%) verzeichneten einen starken Gästezuwachs. Auch die Gemeinden Battenberg, Twistetal, Burgwald, Diemelstadt, Edertal und Willingen steigerten ihre Gästezahlen von Januar bis April. Die Prognose für die Sommermonate lässt weiterhin viele Urlauber erwarten. Das bisherige Buchungs- und Anfrageverhalten bestätigt die Ergebnisse des „Urlaubsbarometers 2010“ (IPSOS), nach dem 39 Prozent der Deutschen in diesem Sommer ihre Ferien im eigenen Land verbringen wollen, das sind vier Prozentpunkte mehr als im ­vergangenen Jahr. Beeinflusst wird das Reiseverhalten neben einem schrumpfenden Urlaubsbudget von dem hohen Sicherheitsbedürfnis der Deutschen. Von den Befragten geben 42 Prozent an, sie hätten Angst vor Terroranschlägen, 39 Prozent vor Gesundheitsrisiken und 31 Prozent vor Naturkatastrophen. Knapp zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) wollen im Urlaub vor allem „abschalten vom Alltagsstress und die Seele baumeln lassen“ – da gibt es viele Möglichkeiten im Wal­decker Land, diese Wünsche zu erfüllen.

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