Waldeck-Frankenberg

Preisverfall trifft Mastbetriebe und Ferkelzüchter

+

- Waldeck-Frankenberg (den). Die Waldeck-Frankenberger Bauern leiden seit dem Dioxin-Skandal unter dem rapiden Preisverfall beim Schweinefleisch. Die Bauernverbände für Waldeck und Frankenberg wollen gegensteuern.

Um 23 Cent pro Kilo Schlachtgewicht sank der Schweinepreis innerhalb von einer Woche. „Die Landwirtschaft muss ein Problem ausbaden, für das sie überhaupt nichts kann“, bedauerte Heinz Brühmann am Mittwoch. Der Waldecker Verbandsvorsitzende hatte Vertreter aus Politik und Landwirtschaft auf den Hof von Heiko Kieweg in Rhena eingeladen.

Gemeinsam mit Heinrich Heidel (Vizevorsitzender des Hessischen Bauernverbandes), Landrat Dr. Reinhard Kubat, Wilhelm Spangenberg vom Fachdienst Landwirtschaft und weiteren Schweinelandwirten aus der Region diskutierten die Beteiligten die angespannte Lage. Klar war für alle: Die Misere ist von einigen Wenigen verursacht worden, die sprichwörtliche Rechnung bezahlen andere, nämlich die Mastbetriebe und Ferkelzüchter vor Ort.

Dabei würden Betriebe wie der von Heiko Kieweg bereits seit Jahren engmaschig kontrolliert, der Verwaltungsaufwand habe sich stetig erhöht, berichteten die Landwirte. „Im Moment müssen wir sogar jeden Tag einen neuen Nachweis führen, dass das Futter nicht mit Dioxin belastet ist“, verdeutlichte der Rhenaer Kieweg. In Waldeck-Frankenberg sei kein Betrieb bekannt, der mit hohen Dioxinkonzentrationen in Kontakt gekommen sei, beruhigte Verwaltungsfachmann Wilhelm Spangenberg zusätzlich.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Donnerstag, 27. Januar.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare