Korbacher und Frankenberger Pharmazeuten schließen sich Forderung an

Protest wegen Notdienstvergütung

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Waldeck-Frankenberg - 21 000 Apotheken in Deutschland sind aufgerufen, den „Tag zur Nacht“ zu machen und am Donnerstag von 12 bis 13 Uhr die Kunden nur durch die Notdienstklappe zu bedienen. Damit wollen die Pharmazeuten gegen die ihrer Meinung nach unzureichende Notdienstvergütung protestieren. Sie fordern eine pauschale Vergütung.

Die Bundesvereinigung der Apothekerverbände hat die Die Korbacher Apotheker unterstützen die Forderungen, werden aber nicht geschlossen am Protest teilnehmen. Lediglich in zwei von sieben Apotheken – der Bären- und der Hirsch-Apotheke – wird es in der Proteststunde Kundenbetreuung durch die Klappe geben.

„Wir wollen der Politik Druck machen und unserer Forderung Nachdruck verleihen“, erklärt Heinz-Dieter Helfer, Leiter der Bären-Apotheke und Mitglied der Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen, die Protestaktion.

Auch die Frankenberger Apotheker sehen dringenden Handlungsbedarf. Weil sie die Kunden aber nicht verärgern wollen, werden sich die Pharmazeuten im südlichen Kreisteil am Protest nicht beteiligen. Zurzeit erhalten die Apotheker 2,50 Euro für jeden Patienten, den sie zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen bedienen. Stattdessen fordern sie eine pauschale Vergütung pro Notdienst.

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