Spielzeugkauf - Tipps und Trends

Spiel, Spaßund Lernstoff

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Hannes Beck (5) aus Adorf mitder neuen Polizei- station von Lego bei Picco’s.

Kurz vor Heiligabend sind einige Eltern noch auf der Suche nach den letzten Geschenken. Hier einige Tipps zu den Spielzeug-Trends.

Zu den Rennern für Kinder im Vorschulalter (3 bis 7) gehören auch in diesem Jahr die bunt gekleideten Teddybär-Figuren von Paw Patrol. „Die sechs heldenhaften und witzigen Hunde mit ihren Fahrzeugen tauchen immer da auf, wo Hilfe gebraucht wird – ganz so wie ihre Vorbilder in der Fernsehserie“, erklärt Verkaufsberater Ralf Müller im Fachgeschäft Picco und Pedalo in Korbach.

Vor allem die Jungs im Alter ab drei Jahren werden vom neuen Volvo Dumper von Bruder im 1:16-Format mit cooler, massiver Knicklenkung und riesigen Ballonreifen begeistert sein. Die Fahrerkabine des Kippers ist aus transparentem, hochwertigem Kunststoff mit Dachluke, wo man eine Spielfigur reinschieben kann. Klar, dass auch die Kippmulde fast so wie in Wirklichkeit funktioniert. Was beim Schüttguttransport im Erdbau, an Steinbrüchen oder in Kieswerken im Einsatz ist, geht auch in klein – zum Beispiel im Sandkasten oder im Spielzimmer. Bruder verwandelt die erlebte reale Welt in eine originalgetreue Kinderspielwelt, ein „ein pädagogisch wertvolles Prinzip “, so heißt es in der Herstellerwerbung.

Puppe mit weichem Bauch

Mädchen im Alter ab drei Jahren werden sich über die neue Babyborn-Puppe „Soft Touch Girl“ von Zapf freuen. „Die Puppe ist im Bauchbereich noch weicher konstruiert und dadurch gerade für die Jüngeren angenehmer zu handhaben“, erklärt Ralf Müller. Sonst bleibt alles beim Alten: Die großen blauen Augen schließen sich beim Hinlegen. Außerdem gibt es acht weitere Funktionen zum lebensechten Spielen. Der Clou: ein Druck auf den Bauchnabel, schon macht die Puppe ein großes oder kleines Geschäft.

„Aber auch die klassischen Kuscheltiere aus Plüsch sind beliebt. Zurzeit besonders angesagt sind das rosa Lama, das Faultier und Einhörner“, so Müller.

Von Playmobil gibt es auch wieder was Neues: Zum Beispiel die große Schule mit Einrichtung, Turnhalle und separaten Klassenzimmern zum Nachrüsten für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren.

Zu den spannenden Spielzeugen, die Geschick und technisches Verständnis fördern, gehört „Roadliner“ von Spiegelburg für Kinder im Alter ab fünf Jahren. Durch intelligente Sensortechnik reagiert der wendige Wagen auf Hell-/Dunkel-Kontraste und folgt einer gezeichneten Linie. 22 Puzzle-Teile erweitern das Set und ermöglichen viele Strecken-Variationen.

Apropos Puzzle: Angesagt sind die 3D-Puzzle von Ravensburger für Kinder im Alter ab sieben Jahren: Motive für kleine Autofans sind der neue Porsche 911 R und der Volkswagen T1. Und angehende Hobby-Astronomen sei das 3D-Puzzle-Ball-Planetensystem empfohlen – inklusive stabilen Kunststoff-Puzzleteilen, die einen besonderen Blick in unser Planetensystem vermitteln. Insgesamt 522 Puzzleteile laden zum Spielen und Lernen ein. Weitere Tipps für Mädchen: Mit der Kinder-Nähmaschine können sie nähen wie die Großen mit echtem Fußpedal, Unter- und Oberfaden.

Und für kleine Pferdefans gibt es den Schleich Horse Club mit Reiterhof und Tierärztin.

Ein Trendthema für Jungs sind die Kugelbahnen, insbesondere von Fischertechnik – mit Motor, Trampolin und Trichter. Schließlich sind die neuen Artikel von Lego rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erschienen: Es gibt neue Artikel zu Harry Potter und Sets zu Fantastic Beasts (läuft aktuell im Kino), Hogwarts, Grindelwalds Flucht und die Peitschende Weide. Für die größeren Jungs empfiehlt Müller Lego-Technik: den geländegängigen Kranwagen, die Harvester-Forstmaschine oder den Mack-Anthem Truck. Gerade im Digitalzeitalter gewinnen die Gesellschaftsspiele an sozialem Wert. Tipp von Ralf Müller ist das Spiel des Jahres für Kinder ab fünf Jahren: der „Funkelschatz“ von Haba mit 90 Funkelsteinen und neun Ringen in Eis-Optik.

Das Spiel des Jahres für Kinder ab acht Jahren ist „Azul“, ein Strategiespiel mit 100 Fliesen aus Kunstharz von Pegasus. Dabei muss man die Wände des königlichen Palasts in Evora (Portugal) mit prunkvollen, maurischen Fliesen verzieren. Es geht um Farben, Taktik,und schließlich muss auch ein wenig gerechnet werden.

„Sonst gibt es im diesjährigen Weihnachtsgeschäft kein Trend-Oberthema“, sagt der Spielzeugexperte. Aber eines sei geblieben: „Der Einzelhandel kämpft gegen Discounter und die übermächtige Internet-Konkurrenz, die Spielwaren teilweise zu Einkaufspreisen verhökern. In diesem schwierigen Umfeld versuchen wir, mit Service und Persönlichkeit zu punkten.“ /Achim Rosdorff

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