Gemündener bei Albtraum-Unfall schwer verletzt

Sattelauflieger schleudert in Gegenverkehr

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Bad Wildungen-Hundsdorf - Ein Albtraum für jede und jeden am Lenkrad eines Autos: Der Anhänger oder Auflieger eines entgegen kommenden Lastwagen gerät außer Kontrolle und auf die falsche Fahrbahnseite.

Genau das geschah einem 52-jährigen Gemündener Fahrer am Montagnachmittag kurz nach halb vier hinter Hundsdorf. Mit seinem Hallenberger Begleiter war der Mann in seinem Kombi bergauf Richtung Löhlbach unterwegs. Einige Hundert Meter hinter dem Ortsausgang Hundsdorf kam den beiden ein holländischer Sattelschlepper entgegen. Dessen Auflieger schleuderte plötzlich auf die falsche Seite. Der Gemündener versuchte auszuweichen, doch der Auflieger rammte die linke Seite des Pkw und beschädigte sie stark. Der Wagen geriet nach rechts von der Straße ab und kam am Waldrand zum Stehen. Bei dem Aufprall wurde der Fahrer so schwer verletzt, dass der Notarzt den Rettungshubschrauber für den Transport in ein größeres Klinikum anforderte. Der Beifahrer konnte mit eigener Kraft zur Behandlung in den Rettungswagen einsteigen. Der Gemündener wurde eingeklemmt und musste aus dem Autowrack befreit werden. Die Wildunger Stützpunkt Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer war mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften an Ort und Stelle, die Hundsdorfer Brandschützer eilten mit zwei Fahrzeugen und einem sechsköpfigen Team zu Hilfe. Die Helfer setzten Rettungsschere, Spreizer und Zylinder ein. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Seinen Angaben gegenüber der Polizei zufolge war der nasse Asphalt dafür verantwortlich, dass der bis auf ein paar leere Paletten unbeladene Auflieger ins Schleudern geraten war. Polizei und Feuerwehr sperrten die Bundesstraße 253 für die Dauer der Rettungsarbeiten vollständig. (su)

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