Waldeck-Frankenberg:

Schäfer: Alter Job in neuem Gewand ?

- Waldeck-Frankenberg. Der Verbraucherschutz des Kreises soll aufgewertet werden. Eine mutmaßliche Zerreißprobe zwischen Landrat Dr. Reinhard Kubat und der SPD blieb im Kreistag aus.

Die „Kernkoalition“ aus SPD und Grünen legte am Mittwoch einen Antrag zur Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche auf den Tisch. In der Satzung sollten die Posten für den „Bürgerbeauftragten“ und den „Verbraucherschutzbeauftragten“ gestrichen werden (wir berichteten). Die frühere Koalition aus CDU, FWG und FDP hatte diese Posten geschaffen: So wurde Friedrich-Wilhelm Tewes (Diemelstadt) Bürgerbeauftragter, Kreislandwirt Fritz Schäfer (Vöhl) übernahm die Aufgabe für Landwirtschaft, Direktvermarktung, Natur-, Landschafts- und Verbraucherschutz. Tewes gehört nach der Kommunalwahl (27. März) indes nicht mehr dem Kreisparlament an, ist aus der CDU ausgetreten und zur FDP gegangen. Auch Schäfer sitzt inzwischen nicht mehr im Parlament, sondern für die CDU im Kreisausschuss. CDU, FWG und FDP lehnten den Vorstoß von SPD und Grünen am Mittwoch dennoch ab. Sparen sei auf den ersten Blick gut, auch über den Posten des Bürgerbeauftragten „kann man reden“, sagte FWG-Sprecher Heinrich Hofmann. Aber nicht über die Position von Schäfer als Verbraucherschutzbeauftragter: „Hier sparen Sie an der falschen Stelle“, betonte Hofmann – und listete Schäfers Verdienste in den vergangenen Jahren auf.

Mehr in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 24. Juni.

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