Korbach

Schlaglöcher schlucken zwei Millionen Euro

- Waldeck-Frankenberg (resa/mba). Rund eine Million Euro mehr als im Kreishaushalt veranschlagt, könnte die Ausbesserung der Schlaglöcher kosten. Auch die Kommunen rechnen mit Kostenexplosionen nach dem langen, kalten Winter.

Karl-Heinz Rupprath und Klaus Rhode haben viel zu tun in den nächsten Wochen. Ab heute rücken die beiden Bauhofmitarbeiter täglich mit ihrem orangen Transporter aus und flicken Schlaglöcher. „Jede Straße wird abgefahren und eine Prioritätenliste erstellt“, erklärt Korbachs Bauhofleiter Friedhelm Schmidt. Die dürfte lang werden, denn allerorts in Waldeck-Frankenberg klaffen nach dem langen, kalten Winter große Löcher in den Fahrbahnen – das gilt für Land- und Kreisstraßen ebenso wie für die Straßen der Kommunen. Über Monate hat sich der Regen einen Weg in die undichten Straßen gebahnt, bei Minustemperaturen hat das Eis dann die Fahrbahndecken gesprengt. „Auch das Salz hat den Straßen geschadet“, weiß Schmidt.Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Bad Arolsen hat die Schäden bereits überschlagen. „Wir gehen davon aus, dass Mehrkosten von rund einer Million Euro auf uns zukommen“, erklärt Dr. Hartmut Wecker vom Landkreis. Die rund 1,3 Millionen Euro, die im Kreishaushalt für die Ausbesserung der Schäden vorgesehen ist, werden also bei Weitem nicht ausreichen. „Uns treffen die Winterschäden besonders hart“, erklärt Wecker. Denn mit rund 480 Kilometern pflegen die Waldeck-Frankenberger eines der größten hessischen Kreisstraßennetze. Aber auch die Kommunen werden in den nächsten Monaten zu kämpfen haben.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenbeger Zeitung von Dienstag, 23. Februar 2010.

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