Rezepte mit Heimischem Wildbret

Aus dem Wald auf den Grill 

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Zur Grillroulade gehören auch Schafskäse, Bärlauch und Parmaschinken.   

Schmackhaft, vielseitig und fettarm: Immer öfter brutzelt in Deutschlands Freiluftküchen heimisches Wildbret von Reh oder Wildschwein auf dem Rost.

Natürlich und vitaminreich

Egal ob Steak, Burger oder Spareribs – Wildbret ist eine natürliche und gesunde Alternative und lässt sich genauso unkompliziert zubereiten wie herkömmliche Wurst- und Fleischwaren. Durch den hohen Muskelanteil ist Wildfleisch zart und saftig und enthält viele ungesättigte Fettsäuren. Es ist zudem vitamin- und nährstoffreich und arm an Cholesterin und Fett. Reh und Hirsch sind sogar ähnlich gesund wie Lachs, denn ihr Fleisch enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren.

Roulade vom Frischling

Mit Parmaschinken und Schafskäse in eine Frischlingsroulade eingerollt, verleiht Bärlauch diesem schnellen Fingerfood ein wunderbares Aroma. Auf dem Grill ist der kleine Fleischwickel im Nu durchgegart.

Schnell und mit wenigen Zutaten zubereitet, haben die Grillrouladen vom Frischling doch ein wunderbares Aroma.   

Zutaten für vier Personen:

300 Gramm Oberschale vom Frischling

1 Bündel Bärlauch

10 Scheiben Parmaschinken

200 Gramm Schafskäse

1 Becher Senf (mittelscharf)

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Oberschale in fingerdicke Schnitzel schneiden. Nacheinander in einen Gefrierbeutel geben und plattieren, bis die Schnitzel die doppelte Größe haben.

Die Schnitzel auf einem Brettchen ausbreiten, salzen, pfeffern und einseitig mit Senf bestreichen. Nun eine Scheibe Parmaschinken, ein Bärlauchblatt und ein Stückchen Schafskäse auflegen. Die Schnitzel straff einrollen und auf einen Holz- oder Metallspieß stecken. Von außen salzen und pfeffern.

Die Rouladen bei direkter Hitze unter mehrmaligem Wenden durchgaren. Die Grillzeit variiert je nach Grill, Holzkohle oder Gasbetrieb. Auf dem Gasgrill sind die Rouladen nach zwölf Minuten fertig. Dazu passen ein frischer Salat und Rosmarinkartoffeln.

Mehr Platz im Speiseplan

Wildfleisch wird immer beliebter: Insgesamt haben die Deutschen knapp 36 000 Tonnen Fleisch von Wildschwein, Reh und Hirsch im Jagdjahr 2017/18 verzehrt. Das sind über 34 Prozent mehr Fleisch als in der Vorsaison.

Nicht nur für den Braten an Festtagen, sondern auch für das Grillen auf Balkon und Terrasse eignet sich heimisches Wildbret. 

Spitzenreiter ist das Wildschwein mit 19 700 Tonnen verzehrtem Fleisch, gefolgt von Reh (12 400 Tonnen) und Rot- und Damwild (3900 Tonnen). Laut Erhebung des Deutschen Jagdverbands (DJV) essen 60 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr Wild.

Als Wildbret bezeichnen Jäger das Fleisch von heimischen Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen und in freier Wildbahn erlegt wurden. /djd

Weitere Rezepttipps: www.wild-auf-wild.de 

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