Waldeck-Frankenberg

Schnelles Internet belebt die Ortskerne

- Waldeck-Frankenberg (tk). Ländlicher Raum? Das ist in Waldeck-Frankenberg fast alles. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an Wolfgang Bara-niak. Er leitet seit Anfang März die entsprechende Stabsstelle im Kreishaus.

Die flächendeckende Versorgung des flächengrößten hessischen Landkreises mit schnellem 
Internet spielt eine Schlüsselrolle bei der Frage, wie die spezifischen Probleme der dünn besiedelten Region gelöst werden können. Drei Landkreiskarten hängen an der Magnetwand hinter Baraniaks Schreibtisch. Auf der einen sind die Knotenpunkte der Telekom-Verbindungen verzeichnet. Die beiden anderen zeigen anhand verschiedenfarbiger Gemeinde-
Umrisse, in welchen Orten sich die Breitbandversorgung in den vergangenen Monaten verbessert hat. Mit der im März von Landrat Dr. Reinhard Kubat 
installierten Stabsstelle „Ländlicher Raum“ habe dies sicher (noch) nichts zu tun, räumt 
Baraniak ein. Es zeige aber die Dynamik des Themas, das hohe Engagement der Bürgermeister und das gesteigerte Interesse der Anbieter. Bei der Übertragungsge-schwindigkeit von einem Mbit pro Sekunde als Richtschnur, gelte „ein Drittel der Orte in Waldeck-Frankenberg als unterversorgt“, erläutert Baraniak. 
Das erklärte Ziel der Landesregierung, bis Ende 2011 jeden hessischen Internetnutzer an 
eine Leitung mit zwei Megabit pro Sekunde (DSL 2000) anzuschließen, hält er auch im Kreis für erreichbar. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Samstag, 24. Juli 2010.

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