Waldeck-Frankenberg

Schöne Aussichten bis nach Zürich

- Waldeck-Frankenberg (jk). Im Sog um mögliche 
Provisionszahlungen an Ex-Landrat Helmut 
Eichenlaub bleiben die Landesbank Hessen-
Thüringen (Helaba) und deren Schweizer Tochterbank auf Tauchstation.

„Persönliche Kontakte“ zählt die Frankfurter Bankgesellschaft – vormals LB Swiss – zu den „wertvollsten Grundpfeilern“, betont Vorstandschef Holger Mai: „Nehmen Sie uns beim Wort. Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen“, heißt die Devise. In einer Interview-Anfrage an Holger Mai haben WLZ-FZ die feine Schweizer Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen diese Woche beim Wort genommen. Die Presseabteilung in 
Zürich avisierte zunächst Antworten: „Könnten Sie uns die Fragen schriftlich geben?“, hieß die freundliche Bitte. Ein Dutzend Fragen gingen dann umgehend per Mail an die Frankfurter Bankgesellschaft. Tags darauf kam die 
ernüchternde Auskunft: „Wir bitten um Verständnis, dass wir während der Dauer der Ermittlungen keine Fragen von Dritten beantworten werden.“ Immerhin gibt es den Hinweis: „Wir haben der schwei-zerischen Staatsanwaltschaft bereits alle Unterlagen über-geben und werden bei der Aufklärung des Sachverhalts konstruktiv und lückenlos mit den ermittelnden Behörden zusammenarbeiten.“ Bislang ist das indes nicht 
erfolgt, zumindest nicht mit der ermittelnden Staatsanwaltschaft Kassel, denn 
deren Rechtshilfeersuchen an die Schweiz bleibt seit Sommer vorerst ergebnislos. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Samstag, 13. November 2010.

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