Waldeck-Frankenberg

Schwer bepackt mit Hilfsgütern

+

- Waldeck-Frankenberg (resa). Mit drei Lastwagen und einem Begleitfahrzeug hat sich die Konvoigruppe Waldeck-Frankenberg gestern Morgen auf den Weg in die Ukraine gemacht. Im Gepäck haben sie rund 31 500 Kilogramm Hilfsgüter.

Es herrscht Aufbruchstimmung: Die Lastwagen sind bepackt, weiße Hinweisschilder hinter den Fensterscheiben zeichnen den Tross als Humanitären Hilfskonvoi aus, und die Motoren laufen. Im 21. Jahr brechen die Mitglieder der Konvoigruppe Waldeck-Frankenberg Richtung Osten auf, im Gepäck viele Tonnen Hilfsgüter.

Eigentlich hatte das Team unter Leitung von Wilfried Vogel in diesem Jahr zu seinen Wurzeln zurückkehren und sich mit den Lastwagen wieder auf den Weg nach Pereslawl in Russland machen wollen. Weil dort in diesen Tagen mit der Einführung eines neuen Landrats aber politische Veränderungen ins Haus stehen, planten die Waldeck-Frankenberger um. „Wir wollen nun im September nach Pereslawl zurückkehren“, erklärt Wilfried Vogel. Dort nämlich hatte der Verein vor 21 Jahren sein Engagement begonnen.

Weil der Termin aber stand, die Hilfsgüter bereits gespendet und gelagert worden waren, entschieden sich die Vereinsmitglieder, trotzdem zu fahren – nur mit anderem Ziel. Am Osterwochenende bepackten sie ihre drei Lastwagen und das Begleitfahrzeug. Zwölf Helfer machen sich von Korbach aus mit auf den Weg in die Ukraine – ein vertrautes Ziel für den Verein. Dr. Radyslav Koturbash vom Kinderkrankenhaus in Ivano-Frankivsk erwartet den Konvoi dort, denn die Fracht ist wertvoll: Insgesamt 31 487 Kilogramm Hilfsgüter bringen die Waldeck-Frankenberger mit, im Wert von rund 7869 Euro.

Rund 1300 Kilometer fährt der Hilfskonvoi bis Ivano-Frankivsk, am 6. oder 7. Mai werden die Helfer dann in Korbach zurückerwartet.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Donnerstag, 28. April

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare