WLZ-Gartentipps:

Selbstbewusster Zaunkönig im Waldecker Land

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Klein, aber oho: Der naturfotograf Dieter Bark hat den Zaunkönig vor herbstlicher Kulisse fotografiert: Der zehn Gramm leichte Winzling in gedeckten Farbtönen ist gut getarnt.   

Waldeck-Frankenberg. Auch die Natur weniger beobachtende Menschen haben schon einmal den Namen „Zaunkönig“ gehört und verbinden ihn mit einem Vogel. Aber beobachtet haben sie ihn nicht, wissen nichts über sein Aussehen und Vorkommen. Und das ist verständlich, denn der nur zehn Gramm leichte Winzling in gedeckten Farbtönen ist nur schwer zu beobachten, weil er meistens in Bodennähe mausähnlich durchs Gebüsch huscht. Dabei ist er dauernd in Bewegung auf der Suche nach Raupen, Motten, Spinnen und Käfern. Der immer steil und selbstbewusst hochgestellte Schwanz ist die auffallendste äußere Erscheinung beim kleinen Gast im Naturgarten.

Wenn man ihm vor langen Zeiten den Namenzusatz „König“ gab, dann muss eigentlich mehr hinter dem Kleinen stecken. Und das erfahren Besucher in unserem nahe dem Stadtkern von Mengeringhausen gelegenen Naturgarten, wenn sie aus dem Gebüsch lauten Vogelgesang hören.

Der Zaunkönigmann ist der lautstärkste und intensivste Sänger. Jede Gesangstrophe ist begleitet von hohen Tönen und schnellen Trillern. Im Frühjahr ist er besonders oft frühmorgens und spätabends zu hören. 

Ebenfalls  auf der aktuellen Gartenseite am Donnerstag: Wir verlosen am Donnerstag Eintrittskarten für den Herbstzauber in Kassel und geben Tipps zum Schnitt von Lavendel und gegen Pelargonienrost.  (Dieter Bark/md)

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