Frau zu zweijähriger Bewährungsstrafe verurteilt

Seniorenheimleiterin veruntreut 240.000 Euro

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Frankenberg/Marburg - Bareinzahlungen, Kassenbeträge oder Taschengeld der Senioren – in insgesamt 176 Fällen hat die ehemalige Direktorin der Altenzentren "Ederbergland" in Frankenberg und "Lustgarten" in Rhoden rund 240.000 Euro innerhalb von fünf Jahren gewerbsmäßig veruntreut. Damit finanzierte sie unter anderem ihre Spielsucht. Am Mittwochmittag wurde sie in Marburg wegen Untreue und Urkundenfälschung zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.

Seit Ende 2010 ermittelte die Staatsanwaltschaft bereits gegen die ehemalige Direktorin der beiden Procon-Seniorenzentren. Nachdem die fehlenden Geldbeträge aufgefallen waren, wurde die Leiterin Mitte 2011 fristlos entlassen, das Unternehmen sowie eine Bewohnerin stellten Strafanzeige. Nun steht fest, dass sie von September 2005 bis November 2010 in insgesamt 176 selbständigen Handlungen Gelder des Unternehmens sowie Einzahlungen der Bewohner einbehielt und für private Zwecke ausgab, so die umfangreiche Anklageschrift.

Mehr lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Donnerstag, 27. November.

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